Chart des Tages: Burberry-Aktie fällt auf 18-Monats-Tief
Frankfurt. Der britische Luxuskonzern senkt sein Umsatzziel für das laufende Jahr. Die Nachfrageflaute hat nun auch den erfolgsverwöhnten britischen Luxuskonzern Burberry erwischt.
Der Chef des 167 Jahre alten Traditionskonzerns, Jonathan Akeroyd, kassierte am Mittwoch das Umsatzziel für das laufende Bilanzjahr. Er bezweifle, ein niedriges zweistelliges Umsatzwachstum zu erreichen, was sich dann wohl auch auf den Gewinn auswirken werde, erklärte der Manager des für seine Trenchcoats mit Karofutter bekannten Konzerns. Vor allem die Nachfrage in China habe sich im Laufe des Quartals abgeschwächt, auch in den USA sanken die Erlöse.
Die Burberry-Aktie brach daraufhin in London in der Spitze um mehr als elf Prozent ein. Damit sackte sie auf ein Anderthalb-Jahres-Tief ab. „Der Glanz des Luxussektors schwindet, da selbst gehobenere Verbraucher den Gürtel enger schnallen“, kommentierten die Analysten von Hargreaves Lansdown. „Es könnte weiterer Druck entstehen, bevor sich die Lage bessert.“ Die Aktien von LVMH und der Gucci-Mutter Kering verloren nach den Burberry-Aussagen rund zwei Prozent.