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Sahra Wagenknecht mit Amira Mohamed Ali (links) und Ralph Suikat (r.). Foto: picture alliance/dpa

BSWSahra Wagenknechts Unternehmer

Mit 58 Jahren hat der Millionär und Gründer Ralph Suikat sein erstes politisches Amt übernommen. Ausgerechnet in der Partei von Sahra Wagenknecht. Warum tut er das?Sebastian Dalkowski 03.03.2024 - 10:09 Uhr

Ettlingen. Seine erste öffentliche Rede als Politiker beginnt Ralph Suikat mit einer kleinen Unwahrheit. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) begeht Ende Januar in Berlin seinen Parteitag. Suikat steht in Hemd und Sakko auf der Bühne. „Der Mensch ist stark, wenn er verbunden ist.“ Das habe vor über 200 Jahren schon Johann Wolfgang von Goethe gesagt. Doch der Mann, auf den dieser Satz zurückgeht, war nicht Goethe, sondern dessen Zeitgenosse Johann Gottfried Herder.

Suikat spricht viel von Verbundenheit, aber auch davon, dass über die Bürger hinwegregiert werde, davon, dass das Chaos aufgeräumt werden müsse, das CDU-Regierungen und die Ampel hinterlassen haben. Er spricht langsam, ruhig, hält sich sehr an das Skript, das vor ihm liegt, und als er nach nicht einmal sieben Minuten seine Rede beendet, nimmt er nur kurz den Applaus auf und verlässt die Bühne wieder.

Da steht zwar jemand hinter dem, was er sagt, aber fürs Fanal von der Kanzel sind in der Partei andere zuständig, Wagenknecht und ihr Mann Oskar Lafontaine zum Beispiel, die beide später sprechen werden.

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