Interview: „18.000 Punkte sind realistisch“ – Jens Ehrhardt blickt optimistisch auf 2024
Frankfurt. Der Vermögensverwalter Jens Ehrhardt kommt auf ein halbes Jahrhundert Börsenerfahrung und ist bekannt für seine klaren Analysen. So ist der Münchener für dieses Jahr zwar recht optimistisch für deutsche Aktien – aber langfristig sieht der 81-Jährige Risiken, vor allem für die Autobranche.
Dagegen hält Ehrhardt viel von den Bereichen Technologie, Versicherungen und Pharma. Bei den internationalen Börsen setzt er neben den USA auf Japan. Chinesische Titel meidet er trotz der nach deutlichen Verlusten niedrigen Bewertung wegen der anhaltenden Probleme im Immobilienbereich.
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Herr Ehrhardt, an vielen Aktienmärkten sind die Kurse so hoch wie noch nie. In Deutschland hat der Dax mit knapp 17.005 Punkten einen neuen Rekordstand markiert. Seien wir kühn: Wann sehen wir die 20.000?
Bis zu einem Stand von 20.000 Dax-Punkten könnten wir noch zwei bis drei Jahre brauchen. Mit den erwarteten Zinssenkungen in den USA und in der Euro-Zone sollte es in diesem Jahr zwar weiter nach oben gehen. Auf der anderen Seite bin ich längerfristig nicht so optimistisch für Deutschland.