50 Städte und Kreise untersucht: Wo sind Wohnungen noch teuer, wo günstiger?
München. Tübingen ist eine besondere Stadt. Das sagen nicht nur die heimatverbundenen Einwohner, sondern nun auch Experten, die den deutschen Immobilienmarkt analysieren. Denn anders als in weiten Teilen der Republik sind in der schwäbischen Universitätsstadt die Preise für Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr nicht gesunken, sondern um 8,5 Prozent gestiegen. Der Grund: Es gibt ausreichend Bauland.
Tübingen ist kein Einzelfall. Das belegen aktuelle Zahlen des Maklerhauses Von Poll Immobilien. In der Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, haben die Marktexperten untersucht, wie sich die Angebotspreise für Eigentumswohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser entwickelt haben. Die Makler betrachteten dabei die acht größten Immobilienmärkte und die 50 teuersten Stadt- und Landkreise der Republik im Vergleich zu 2022.