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EZBNotenbanker weisen Warnung von Lindner als „dämlich“ zurück

Der Bundesfinanzminister zieht mögliche Markteingriffe der EZB nach der Frankreich-Wahl in Zweifel. Beim Notenbankertreffen in Sintra löst er damit heftige Reaktionen aus.Stefan Reccius 04.07.2024 - 07:55 Uhr Artikel anhören
Christian Lindner: Versuche die EZB, die Märkte nach der Wahl in Frankreich zu beruhigen, werfe das verfassungsrechtliche Fragen auf, sagte der Bundesfinanzminister. Foto: IMAGO/photothek

Sintra. Finanzminister Christian Lindner hat den Unmut von Notenbankern und Finanzexperten auf sich gezogen. Vor einigen Tagen hatte er die Europäische Zentralbank davor gewarnt, Frankreich im Falle eines Ausverkaufs von Staatsanleihen zu Hilfe zu kommen. Teilnehmer der jährlichen EZB-Konferenz in der portugiesischen Stadt Sintra reagierten darauf mit Unverständnis und Kritik.

„Es gibt Grauzonen, und es ist Teil unserer Aufgabe, diese zu verwalten“, sagte Belgiens Notenbankchef Pierre Wunsch dem Handelsblatt. Im Notfall eine Finanzkrise zu verhindern liege im Aufgabenbereich der EZB. Andere amtierende Notenbanker, mit denen das Handelsblatt am Rande der mehrtägigen Veranstaltung sprach, nannten es „unnötig“ oder „dämlich“, die Rechtmäßigkeit von EZB-Hilfen öffentlich in Zweifel zu ziehen.

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