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PersonaldienstleisterAdecco erwägt Verkauf des Ingenieurdienstleisters Akkodis

Der Schweizer Personaldienstleister will unabhängiger von der Vermittlung von Zeitarbeitskräften werden. Nun denkt das Unternehmen über den Verkauf einer wichtigen Sparte nach. 04.07.2024 - 08:59 Uhr
Der Personaldienstleister aus der Schweiz will sich strukturell neu aufstellen. Foto: REUTERS

Zürich. Der Schweizer Personaldienstleister Adecco erwägt informierten Kreisen zufolge den Verkauf seiner Technologieberatungstochter Akkodis. Das Unternehmen aus Zürich arbeite mit Beratern zusammen, um das Interesse potenzieller Käufer für die durch den Zukauf von Akka Technologies entstandene Sparte zu prüfen, hieß es.

Adecco könnte sich dafür entscheiden, bei einem Verkauf eine Beteiligung an Akkodis zu behalten. Die Überlegungen seien noch im Gange, heißt es aus dem Unternehmen. Ein Adecco-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Adecco hatte 2022 das französische Ingenieur- und Technologieberatungsunternehmen Akka Technologies für 1,5 Milliarden Euro übernommen. Nach der größten Akquisition in der Firmengeschichte fusionierte der Konzern Akka mit seinem eigenen Technologie-Bereich Modis zu Akkodis.

Zum Angebot der Tochter gehören Beratungsdienste für den Technologiesektor, die Bereitstellung von Branchenexperten und Coaching.

Im Jahr 2023 erwirtschaftete Akkodis laut Finanzbericht einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro, was etwa 16 Prozent des Gesamtumsatzes von Adecco entspricht.

Adecco-Aktie hat ein Viertel ihres Werts eingebüßt

Adecco will sich durch Akquisitionen unabhängiger von der Vermittlung von Zeitarbeitskräften aufstellen und mehr spezialisierte und wertschöpfende Dienstleistungen anbieten. Das Unternehmen sieht sich jedoch mit einem schwierigen makroökonomischen Umfeld konfrontiert, in dem Arbeitgeber dazu neigen, Zeitarbeitskräfte abzubauen.

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Die Adecco-Aktie ist in diesem Jahr um etwa 25 Prozent gefallen, womit der Börsenwert auf rund 5,2 Milliarden Franken schrumpfte. Zu den wichtigsten Konkurrenten von Adecco gehören Randstad, Manpower und Robert Half.

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