Serie KI im Mittelstand: Das Start-up Remberg lässt Mittelständler mit ihren Maschinen sprechen
München. Im Osram-Werk in Schwabmünchen können die Techniker neuerdings direkt mit den Maschinen kommunizieren. „Treten Fragen auf, muss lediglich der QR-Code der Maschine gescannt werden und Mitarbeitende erhalten über den KI-Chat sofort Antworten auf ihre technischen Fragestellungen“, berichtet Werksleiter Ingo Hild. Man spüre in der Fabrik jetzt schon, wie durch die Künstliche Intelligenz (KI) Kommunikation und Kollaboration rund um Maschinen beschleunigt würden.
Auf KI basierende Copiloten, wie sie in Schwabmünchen im Einsatz sind, sind derzeit in der Industrie das große Thema. Mithilfe eines solchen digitalen Assistenten können Menschen in natürlicher Sprache mit Maschinen sprechen – und sie so auch programmieren.
Siemens hat gerade damit begonnen, als einer der ersten großen Anbieter seinen eigenen Copiloten bei den Kunden einzuführen. Der Autozulieferer Schaeffler zum Beispiel programmiert damit bereits seine Anlagen im Sondermaschinenbau um.
Zu den Pionieren gehört das deutsche Start-up Remberg. Es will die Technologie mit einer eigenen Lösung für Mittelständler zugänglich machen. Osram nutzt bereits die Remberg-Plattform, ebenso wie Kärcher, Liqui Moly und Edding.
„Eines Tages“, ist Remberg-CEO und -Mitgründer David Hahn überzeugt, „wird jede Anlage und jedes Equipment in der Industrie so einen KI-Copiloten haben.“