Musterdepot: Wie lange sind hochbewertete Firmen noch die Börsenlieblinge?
Frankfurt. Die Augen der Börsianer sind diese Woche vor allem auf die USA gerichtet. An diesem Freitag werden Zahlen zum US-Arbeitsmarkt gemeldet, am Mittwoch fand die viel beachtete Tagung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) statt.
Wie erwartet wurde der Leitzins nicht gesenkt und Fed-Chef Jerome Powell gab den entscheidenden Hinweis, „die Wirtschaft nähert sich dem Punkt, an dem wir unseren Leitzins senken können“. Daher bereiten sich die Märkte nun auf eine Zinssenkung im September vor und reagierten entsprechend positiv auf die Äußerungen der Notenbank.
Für die freundliche Börsenstimmung in den vergangenen Tagen waren aber auch die Unternehmensmeldungen verantwortlich. Mit 182 der 500 größten US-Unternehmen ist diese Woche der Zenit der Quartalsberichtssaison erreicht. Auch Microsoft, Meta, Apple und Amazon öffneten die Bücher und gaben entscheidende Anhaltspunkte zum Technologiesektor.
Beeindruckend sind die Ausgaben von Microsoft für das Thema Künstliche Intelligenz (KI): Sie erreichten im zweiten Quartal 19 Milliarden Dollar und lagen damit 80 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.