USA: Inflation fällt im Juli auf tiefsten Stand seit März 2021
Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Verbraucherpreise um 2,9 Prozent gestiegen – und damit weniger stark als erwartet. Das geht aus am Mittwochnachmittag veröffentlichten Daten des US-Arbeitsministeriums hervor.
Nach dem vierten Rückgang in Folge liegt die Rate so tief wie zuletzt im März 2021. Experten hatten erwartet, dass sie bei 3,0 Prozent verharrt. „Die Märkte atmen auf“, sagte John Kerschner, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Janus Henderson.
Im Vergleich zum Vormonat hingegen zeigt sich wie erwartet ein Plus von 0,2 Prozent, nach minus 0,1 Prozent im Juni. In den USA wird verstärkt diese Berechnungsweise betrachtet. Hier liegt der Fokus stärker auf kurzfristigen Preistrends. Die Daten zeigen also, dass der betrachtete Warenkorb im Juli 2024 0,2 Prozent teurer ist als im Juni 2024 und 2,9 Prozent teurer als im Juli 2023.