Immobilien: Vier der teuersten Großstädte befinden sich in Deutschland
Frankfurt. Gestiegene Mieten, vielfach fallende Kaufpreise: Der Immobilienmarkt hat sich stark verändert. Das Beratungsunternehmen Deloitte hat in einem „Property Index“ nun die Lage auf dem europäischen Immobilienmarkt neu beleuchtet. Der „Property Index“ orientiert sich dabei an den Preisen für Neubauten und differenziert nicht zwischen guten oder durchschnittlichen Wohnlagen.
Der grundsätzliche Trend ist eindeutig: „Nachdem die meisten europäischen Immobilienmärkte in den letzten Jahren stark unter Zinserhöhungen sowie steigenden Energie- und Rohstoffpreisen litten und ihre Erwartungen stark zurückschrauben mussten, sehen wir in unserer aktuellen Erhebung eine vorsichtige Normalisierung der Marktbedingungen“, sagt Michael Müller, Leiter Real Estate von Deloitte Deutschland. „Diese Erholung wirkt jedoch in unterschiedlichem Maße und Tempo auf die einzelnen Regionen.“
Zwischen den großen Metropolen und Ländern gibt es also deutliche Unterschiede. Nicht überall war der Rückgang der Kaufpreise gleichmäßig – und auch die Mieten stiegen nicht europaweit im Gleichschritt. Wo liegen jetzt die teuersten Städte Europas? Und wo liegt Deutschland im Vergleich? Hier sind die wichtigsten Ergebnisse aus der umfangreichen Studie.