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Cathay PacificAsiatische Airline überarbeitet die Triebwerke an Airbus A350

Nach Kontrollen müssen 15 Airbus-Maschinen von Cathay Pacific in die Werkstatt. Ein Bauteil des Zulieferers Rolls-Royce hatte zuletzt für Probleme gesorgt. 03.09.2024 - 10:44 Uhr Artikel anhören
Die A350-Flotte von Cathay Pacific ist zuletzt überprüft worden. Foto: REUTERS

Hongkong. Nachdem die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways ein fehlerhaftes Bauteil in einem Airbus-Triebwerk entdeckt hat, sind nun bei weiteren Flugzeugen Defekte festgestellt worden. Die Airline habe ihre gesamten Airbus-350-Flotte inspiziert und bei 15 weiteren Flugzeugen Komponenten gefunden, die ausgetauscht werden müssten, teilte Cathay am Dienstag mit.

Drei der insgesamt 48 Rolls-Royce-Maschinen seien bereits repariert worden. Alle Jets sollten bis Samstag wieder betriebsbereit sein.

Das führe zunächst zur Absage von mindestens 34 Hin- und Rückflügen, hieß es. Am Montag wenige Minuten nach dem Start in Hongkong war bei einem der Großraumflugzeuge A350-1000 von Cathay Pacific ein Getriebeteil ausgefallen.

Cathay beschrieb das Triebwerks-Bauteil nicht im Detail, erklärte jedoch, es sei „das erste Triebwerk seiner Art weltweit, bei dem ein derartiger Defekt bei einem A350-Flugzeug aufgetreten sei.“ Eine mit der Angelegenheit vertraute Person erklärte gegenüber Reuters, das Problem bestehe an einer Treibstoffdüse im Inneren eines XWB-97-Triebwerks, dem Rolls-Royce-Modell, das im A350-1000 zum Einsatz kommt.

Andere Fluggesellschaften erklärten, sie hätten noch keine Anweisung erhalten, ihre Triebwerke zu untersuchen. Daten des Flugverfolgungsdienstes FlightRadar24 zeigten, dass andere große Betreiber des A350-1000 und des kleineren, beliebteren A350-900 ihre Flugzeuge am Dienstag offenbar normal fliegen ließen.

Japan Airlines (JAL) mit Sitz in Tokio verfügt über fünf A350-1000-Flugzeuge, die weniger als ein Jahr alt sind. Die Gesellschaft teilte mit, Rolls-Royce um weitere Informationen gebeten zu haben. „Wenn der Triebwerkshersteller weitere Maßnahmen ergreift, werden wir entsprechend reagieren“, sagte ein JAL-Sprecher.

rtr
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