BMW: Was der Autobauer mit seinem neuen Werk in Ungarn plant
Debrezin. Für Hans-Peter Kemser ist jeder Montag ein Geschenk. Früh am Morgen landen auf dem Flugplatz von Debrezin drei Maschinen aus Deutschland. An Bord: die gesammelte Kompetenz aus der Heimat. Fertigungsingenieure, Personaler, Spezialisten für Lackieranlagen. Es sind diese Hundertschaften, die Werkleiter Kemser braucht, denn er verantwortet die größte Baustelle Ungarns. Es ist eine Aufgabe, für die er brennt. „Man bekommt nur einmal im Leben die Chance, ein Werk auf der grünen Wiese aufzubauen“, sagt Kemser.
Hier im Osten Ungarns, keine 100 Kilometer vor der ukrainischen Grenze, will BMW ein „nagelneues Werk für ein nagelneues Produkt mit komplett neuen Prozessen“, erklärt Kemser. Auf den ersten Blick könnte es schon bald losgehen. Die Hallen stehen, die Kantine arbeitet, der BMW-Merchandising-Shop öffnet bald.