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Russland„Kriegsausgaben wie Doping“ – Wirtschaft wächst nicht nachhaltig

Um fast vier Prozent wird Russlands Wirtschaft in diesem Jahr wachsen. Das erwarten die Wiener Wirtschafts- und Osteuropaexperten. Doch 2025 soll sich die Entwicklung abschwächen.Mareike Müller 16.10.2024 - 10:01 Uhr Artikel anhören
Präsentation der Boden-Luft-Raketensysteme auf dem Roten Platz: Rüstungs- und Militärausgaben sorgen für Wirtschaftswachstum in Russland. Foto: AFP

Riga. Russlands Wirtschaft wächst weiter. Im laufenden Jahr erwarten die Ökonomen des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) einen Aufwärtstrend von 3,8 Prozent. Die auf Osteuropa spezialisierten Experten korrigieren damit ihre Prognose im Vergleich zum Sommer um ein Plus von 0,6 Prozentpunkten.

WIIW-Russlandexperte Vasily Astrov geht davon aus, dass die Militär- und Rüstungsausgaben im kommenden Jahr bei etwa sechs Prozent der Wirtschaftsleistung liegen dürften. Der Ökonom urteilt: „Russlands Wachstumsmodell ist mittlerweile weitgehend die Kriegswirtschaft.“ Doch was derzeit für Wachstum sorgt, könnte die Probleme des Landes mit Blick auf die Zukunft vergrößern, warnen Experten.

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