Ampel-Aus: Bitte weniger Machtgerangel und mehr Demut

„Regierungserklärung zur aktuellen Lage“ – so lautet TOP 1 der Tagesordnung zur 199. Sitzung des Deutschen Bundestags an diesem Mittwoch. Was im Behördendeutsch trocken daherkommt, ist an Brisanz nicht zu überbieten. Deutschland wählt am 23. Februar ein neues Parlament, und Kanzler Olaf Scholz hält wohl seine wichtigste Regierungserklärung in den vergangenen drei Jahren.
Schließlich spricht ein SPD-Kanzler, der um seine eigene politische Zukunft ringt und der noch wichtige Gesetzesvorhaben durchs Parlament bringen will. Und er trifft auf CDU-Chef und Oppositionsführer Friedrich Merz, der Scholz schon vor einem Jahr die Eignung fürs Kanzleramt abgesprochen hat und unbedingt selbst Kanzler werden will.
Dass sich die Ampelkoalition zerlegt hat und in Kürze Donald Trump wieder in das Weiße Haus einzieht, verleiht dem Schlagabtausch eine besondere Dramatik. Dabei geht es nicht nur um politischen Einfluss, es lässt sich vor allem Entscheidendes über das Thema Mensch und Führung lernen.
Drei Erkenntnisse gibt es: