1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. Venezuela: Machado überreicht Trump Nobelpreis-Medaille

VenezuelaMachado überreicht Trump Nobelpreis-Medaille

Live-BlogMehrere in Venezuela inhaftierte Amerikaner auf freiem Fuß +++ Trump empfängt Machado offenbar am Donnerstag im Weißen Haus +++ Der Newsblog. 16.01.2026 - 00:11 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Machado hatte ihren Nobelpreis Trump gewidmet. (Archivbild) Foto: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa
15.01.2026 – 23:11 Uhr Miriam Braun
15.01.2026 – 22:52 Uhr Sarah Sendner

Machado: Habe Trump Nobelpreis-Medaille überreicht

Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat ihre Nobelpreis-Goldmedaille nach eigenen Angaben US-Präsident Donald Trump überreicht. Sie äußerte sich nach dem Treffen der beiden in Washington nicht dazu, ob Trump ihr Geschenk angenommen habe. Trump sagt schon seit Monaten immer wieder, dass er den Friedensnobelpreis verdient hätte. Vergangenes Jahr wurde aber Machado damit ausgezeichnet.

Nobelpreis-Gewinner erhalten neben einer Urkunde auch eine goldene Medaille. Sie habe ihre Medaille Trump gegeben, sagte Machado vor Journalisten in Washington. Das Nobelpreis-Institut hatte schon vor Tagen klargestellt, dass ein Nobelpreis nicht weitergereicht werden könne. 
15.01.2026 – 23:04 Uhr Miriam Braun

Weißes Haus: Trump bleibt bei Skepsis gegenüber Machado

US-Präsident Donald Trump sieht die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado nach Angaben des Weißen Hauses weiterhin nicht als erfolgversprechende Nachfolgerin des gestürzten Staatschefs Nicolás Maduro. Die Frage, ob Trump es nach wie vor für schwierig für Machado halte, Venezuela zu führen, weil ihr die Unterstützung und der Respekt in dem Land fehlten, bejahte seine Sprecherin Karoline Leavitt bei einer Pressekonferenz. 

Es handele sich dabei um eine „realistische Einschätzung“, die darauf basiere, was Trump von seinen Beratern und seinem nationalen Sicherheitsteam gelesen und gehört habe. Zum jetzigen Zeitpunkt habe sich seine Meinung nicht geändert, sagte Leavitt. 

Ein Treffen von Trump und Machado im Weißen Haus, das planmäßig am Donnerstagmittag (Ortszeit) beginnen sollte, war zum Zeitpunkt von Leavitts Pressekonferenz ihren Angaben zufolge noch nicht beendet. Der Präsident freue sich darauf, mit Machado über die Realität in Venezuela und die aktuellen Ereignisse zu sprechen, sagte Leavitt über die Inhalte des Treffens lediglich.
14.01.2026 – 20:23 Uhr Alisa Swoboda

Insider: Chevron winkt erweiterte Lizenz für Venezuela-Öl

Der US-Ölkonzern Chevron erhält Insidern zufolge voraussichtlich noch in dieser Woche eine erweiterte US-Lizenz für die Ölförderung in Venezuela. Damit könnte das Unternehmen seine Produktion in dem südamerikanischen Land steigern, sagten Branchenvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. 

Chevron teilte dazu lediglich mit, das Unternehmen halte sich an alle Gesetze und Sanktionsbestimmungen. Nach der Festnahme von Präsident Nicolas Maduro durch die USA fährt der staatliche Konzern PDVSA seine Produktion wieder hoch. Zuvor hatte ein striktes US-Embargo die Ausfuhren des Opec-Mitglieds fast vollständig zum Erliegen gebracht. Nur Chevron hatte eine Ausnahmegenehmigung für den Export aus seinen Joint Ventures. 
14.01.2026 – 17:53 Uhr Lara Dehari

Venezuelas Regierung entlässt 16 Journalisten aus Gefängnis

Die venezolanische Regierung hat 16 Journalisten und Medienschaffende aus der Haft entlassen. Acht weitere Reporter seien weiterhin im Gefängnis, teilte die Journalistengewerkschaft SNTP mit. Die autoritäre Regierung des südamerikanischen Landes geht hart gegen kritische Journalisten vor und hat insbesondere während der Proteste gegen die von Betrugsvorwürfen überschattete Wiederwahl von Präsident Nicolás Maduro vor eineinhalb Jahren zahlreiche Medienschaffende festgenommen.
14.01.2026 – 15:48 Uhr Alisa Swoboda

Maduro sendet Botschaft aus Haft: „Vertraut auf Delcy“

Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat aus der US-Haft seiner Nachfolgerin Delcy Rodríguez den Rücken gestärkt. „Vertraut auf Delcy und ihr Team und vertraut uns. Das ist die Botschaft, die wir erhalten haben“, sagte Maduros Sohn Nicolás Maduro Guerra laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur AVN. Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores seien entschlossen und stark, hätten ein reines Gewissen und vertrauten auf Gott und das venezolanische Volk. 
14.01.2026 – 15:04 Uhr Alisa Swoboda

Zahl der Freilassung politischer Gefangener umstritten

14.01.2026 – 03:00 Uhr Sarah Sendner

USA: Mehrere in Venezuela inhaftierte Amerikaner auf freiem Fuß

Mehrere in Venezuela inhaftierte US-Staatsbürger sind nach Angaben der Regierung von Präsident Donald Trump auf freien Fuß gesetzt worden. Die USA begrüßten die Freilassungen, teilte das Außenministerium in Washington am Dienstag mit. Es sprach von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung der Übergangsbehörden“ in Venezuela.

Anfang Januar hatten US-Spezialkräfte bei einem Einsatz in Caracas den bisherigen venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores festgesetzt und nach New York gebracht. Dort muss sich Maduro wegen Vorwürfen des Terrorismus und Drogenhandels vor Gericht verantworten.

13.01.2026 – 18:53 Uhr Patricia Hoffhaus

Insider: Venezuela fährt Ölproduktion wieder hoch – Dritter Tanker ausgelaufen

Venezuelas staatlicher Energiekonzern PDVSA fährt Insidern zufolge seine Ölproduktion wieder hoch. Damit reagiere das Unternehmen auf die Wiederaufnahme der Exporte unter US-Aufsicht, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ein dritter Tanker habe die Küste Venezuelas verlassen. Zuvor hatte ein striktes US-Embargo die Ausfuhren des Opec-Mitglieds fast vollständig zum Erliegen gebracht und dazu geführt, dass Millionen von Barrel in Tanks an Land und auf Schiffen festsaßen.
12.01.2026 – 19:47 Uhr Alisa Swoboda

Trump empfängt Machado offenbar am Donnerstag im Weißen Haus

Die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado wird Medienberichten zufolge an diesem Donnerstag von US-Präsident Donald Trump empfangen. Der Besuch sei im Weißen Haus geplant, berichteten die US-Sender CNN und CBS News sowie „Politico“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. 
Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado Bloomberg
12.01.2026 – 18:59 Uhr Alisa Swoboda

LSEG-Daten: Chinesische Supertanker machen vor Venezuela kehrt

Zwei unter chinesischer Flagge fahrende Supertanker sind auf dem Weg nach Venezuela umgekehrt und steuern nun zurück nach Asien, wie am Montag aus Schiffsdaten des Anbieters LSEG hervorging. Sie sollten in dem lateinamerikanischen Land Rohöl laden, das zur Begleichung von Schulden bestimmt war.

Die US-Regierung hatte vergangene Woche eine Vereinbarung über zwei Milliarden Dollar zur Ausfuhr von bis zu 50 Millionen Barrel venezolanischen Öls angekündigt. US-Präsident Donald Trump hatte zwar erklärt, China werde nicht von den Öllieferungen aus Venezuela abgeschnitten. Die Volksrepublik hat seit vergangenem Monat jedoch keine Ladungen mehr erhalten. Washington zufolge ist das Embargo gegen das Opec-Land weiter in Kraft.
12.01.2026 – 15:39 Uhr Alisa Swoboda

Kubanischer Präsident: Keine Verhandlungen mit den USA

Kuba führt nach Angaben von Präsident Miguel Díaz-Canel derzeit keine Gespräche mit der US-Regierung. Es gebe lediglich „technische Kontakte auf dem Gebiet der Migration“, teilte Díaz-Canel nach Angaben des kubanischen Außenministeriums am Montag mit. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Kuba auf seiner Plattform Truth Social aufgefordert, „einen Deal zu machen, BEVOR ES ZU SPÄT IST.“ Trump erläuterte dabei nicht, welche Art Abkommen er verlangt.

Díaz-Canel erklärte, die Beziehungen zwischen den USA und Kuba müssten auf internationalem Recht beruhen und nicht auf Feindseligkeit, Drohungen und wirtschaftlichem Zwang. „Wir waren immer bereit, einen ernsthaften und verantwortungsvollen Dialog mit den verschiedenen US-Regierungen zu führen, auch mit der gegenwärtigen, auf der Grundlage souveräner Gleichheit, gegenseitigen Respekts, der Prinzipien des Völkerrechts und gegenseitigen Nutzens, ohne Einmischung in innere Angelegenheiten und unter voller Achtung unserer Unabhängigkeit“, fügte er hinzu.
12.01.2026 – 14:02 Uhr Alisa Swoboda

Venezuela lässt politische Gefangene frei

Venezuela hat nach der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro durch die USA eine Reihe von politischen Gefangenen freigelassen. Umstritten war am Montag allerdings deren Anzahl. Die Regierung in Caracas sprach von 116 entlassenen Häftlingen. Ihnen war eine Störung der verfassungsmäßigen Ordnung und der Untergrabung der Stabilität des Landes vorgeworfen worden, wie das Ministerium für Strafvollzug mitteilte. Die Menschenrechtsgruppe Foro Penal hingegen erklärte, es seien nur 41 Gefangene freigekommen.
12.01.2026 – 13:34 Uhr Alisa Swoboda

Papst empfängt überraschend Venezuelas Oppositionsführerin Machado

Leo XIV. empfängt überraschend die venezolanische Oppositionsführerin Machado im Vatikan. Derzeit bereist sie Europa, womöglich demnächst auch die USA.

Papst Leo XIV. hat die venezolanische Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado empfangen. Dies teilte der Vatikan mit, ohne Details zum Inhalt und Verlauf des Gesprächs bekanntzumachen. Machado reist derzeit durch Europa. Im vergangenen Dezember war sie nach elf Monaten im Untergrund erstmals wieder in Erscheinung getreten, um in Norwegen den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen.
Dieses von Vatican Media veröffentlichte Bild zeigt Papst Leo XIV. (l) bei einem Treffen mit der venezolanischen Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. dpa
Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Festnahme des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro vor gut einer Woche hatte Leo – der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri – zur Achtung der Souveränität des Landes und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen. Er erklärte zudem, mit großer Besorgnis die Entwicklungen in dem lateinamerikanischen Land zu verfolgen.

Machado, die in Venezuela als Hoffnungsträgerin gilt, hat US-Präsident Donald Trump für sein international umstrittenes Vorgehen in ihrer Heimat gelobt. Trump hatte sich nach der Gefangennahme von Maduro skeptisch über die Eignung der Oppositionsführerin als Nachfolgerin von Maduro geäußert. Vor wenigen Tagen hatte er jedoch auch ein mögliches Treffen mit Machado in dieser Woche angedeutet. Im US-Fernsehen sagte er am Freitag, er habe gehört, dass Machado nächste Woche irgendwann kommen werde.
12.01.2026 – 05:33 Uhr Lukas Bay

Trump kokettiert in Post: „amtierender Präsident Venezuelas“

Sieht sich US-Präsident Donald Trump infolge des erfolgreichen US-Militäreinsatzes in Caracas als Staatschef Venezuelas? Zumindest scheint es ihm zu gefallen, genau damit zu kokettieren: Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte Trump einen Screenshot im Stile des Online-Lexikons Wikipedia, der ihn als „amtierenden Präsidenten von Venezuela“ beschreibt. In der Zeile darunter heißt es dann korrekt, er sei auch der 45. und 47. Präsident der USA. 
12.01.2026 – 01:01 Uhr Miriam Braun

Venezuelas Interimspräsidentin pocht auf Machterhalt

Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez erklärt, ihre Regierung müsse die politische Macht zum Schutz des Landes erhalten. Sie äußert sich damit gut eine Woche nach einem US-Angriff auf Venezuela, bei dem Präsident Nicolas Maduro gefangen genommen wurde.

12.01.2026 – 01:00 Uhr Miriam Braun

Trump droht Exxon mit Blockade von Venezuela-Investitionen

US-Präsident Donald Trump hat dem Ölkonzern ExxonMobil mit einer Blockade von Investitionen in Venezuela gedroht. Zuvor hatte sich der Chef des Konzerns, Darren Woods, bei einem Treffen im Weißen Haus skeptisch über die Geschäftsmöglichkeiten in dem südamerikanischen Land geäußert. „Ich mochte die Antwort von Exxon nicht“, sagte Trump am Sonntag gegenüber Reportern an Bord der Air Force One. „Ich neige wohl dazu, Exxon draußen zu halten. Sie sind mir zu clever.“ Eine Stellungnahme von Exxon lag zunächst nicht vor.

Exxon-Chef Woods hatte bei einem Treffen mit Trump und anderen Öl-Managern am Freitag erklärt, in Venezuela könne man unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht investieren. Er forderte einen dauerhaften Investitionsschutz und eine Reform des Kohlenwasserstoffgesetzes. Zur Begründung verwies er darauf, dass die Vermögenswerte des Konzerns in dem Land bereits zweimal beschlagnahmt worden seien. Die Äußerungen von Woods sind ein Rückschlag für Trumps Ziel, US-Ölfirmen zu einem Engagement in der maroden Ölindustrie Venezuelas zu bewegen.
11.01.2026 – 08:52 Uhr Anna Kipnis

Maduro meldet sich laut Sohn erstmals aus US-Haft 

Der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich nach Angaben seiner Familie erstmals aus der Haft in den USA zu Wort gemeldet. In einem von der Regierungspartei PSUV veröffentlichten Video zitierte sein Sohn Maduro mit den Worten, es gehe ihm gut, man sei „Kämpfer“, und er habe seine Anwälte in einem Gefängnis in New York aufgefordert, nicht traurig zu sein. Das Video wurde auf sozialen Netzwerken verbreitet.

Maduro war vor gut einer Woche bei einem US-Militäreinsatz festgenommen und in die USA gebracht worden, wo ihm unter anderem „Drogenterrorismus“ vorgeworfen wird. In Caracas forderten Anhänger seine Freilassung, die Beteiligung an den Protesten blieb jedoch überschaubar.
11.01.2026 – 07:11 Uhr Anna Kipnis

Vitol liefert Naphtha aus den USA für Venezuelas Ölförderung

Die von den USA angestoßene Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie nimmt offenbar konkrete Formen an. Der Rohstoffhändler Vitol werde an diesem Wochenende mit der Verschiffung der ersten Ladung Naphtha von den USA nach Venezuela beginnen, sagten Insider am Samstag. Die Chemikalie wird als Verdünnungsmittel für Rohöl benötigt. Die „Hellespont Protector“ solle in Houston rund 460.000 Barrel laden, sagten die zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Es dürfte in der kommenden Woche in eintreffen. Die Lieferung sei Teil eines neuen Abkommens mit der US-Regierung. Vitol lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump arbeitet an der Wiederbelebung der dortigen Ölindustrie, nachdem das US-Militär Präsident Nicolas Maduro in der vergangenen Woche gefangen genommen und in die USA gebracht hatte. Zuletzt hatte der staatliche Ölkonzern PDVSA seine Produktion gedrosselt. Eine Seeblockade der USA hatte die Exporte unterbunden und den Konzern gezwungen, Öl auf Schiffen zu lagern, da die Tanks an Land gefüllt waren. Vitol und der Konkurrent Trafigura hatten am Freitag Vereinbarungen mit der US-Regierung bestätigt, um das festsitzende venezolanische Öl zu vermarkten. Auch der Ölkonzern Chevron beschafft Insidern zufolge Naphtha für Venezuela.
10.01.2026 – 22:08 Uhr Sarah Sendner

Bessent: USA erwägen baldige Lockerung weiterer Venezuela-Sanktionen

Die USA könnten Finanzminister Scott Bessent zufolge in der kommenden Woche weitere Sanktionen gegen Venezuela aufheben, um Ölverkäufe zu erleichtern. Er werde sich zudem mit den Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank treffen, um deren erneutes Engagement in Venezuela zu besprechen, sagte Bessent der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Samstag veröffentlichten Interview vom Freitagabend. Fast fünf Milliarden Dollar an derzeit eingefrorenen Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF könnten für den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes eingesetzt werden. "Wir heben die Sanktionen für das Öl auf, das verkauft werden soll."


10.01.2026 – 18:41 Uhr Sarah Sendner

Trump will Zugriff von Gläubigern auf Venezuelas Öl-Gelder blockieren

US-Präsident Donald Trump will Einnahmen aus dem Verkauf von venezolanischem Öl per Dekret vor dem Zugriff von Gläubigern schützen. Ein am Freitag unterzeichneter Erlass solle verhindern, dass Gerichte oder Gläubiger die auf Konten des US-Finanzministeriums verwahrten Gelder pfänden, teilte das Weiße Haus am Samstag mit. Die Einnahmen sollten stattdessen eingesetzt werden, um in Venezuela „Frieden, Wohlstand und Stabilität“ zu schaffen. „Präsident Trump verhindert die Beschlagnahmung venezolanischer Öleinnahmen, da diese die wichtigen US-Bemühungen für die wirtschaftliche und politische Stabilität in Venezuela untergraben könnte“, hieß es in einer Erklärung.
10.01.2026 – 17:32 Uhr Anna Lena Stahl

Menschenrechtler: Zahl der freigelassenen Gefangenen steigt auf 18

In Venezuela steigt die Zahl der freigelassenen Gefangenen Menschenrechtsgruppen zufolge auf 18. Zuvor wurde die Freilassung von neun Gefangenen bestätigt. US-Präsident Donald Trump hat die Maßnahme als Zeichen eines Willens zum Frieden bezeichnet und eine geplante zweite Angriffswelle auf das Land abgesagt.
10.01.2026 – 07:08 Uhr Lydia Wolter

Venezuela: Öltanker „Minerva“ kehrt in venezolanische Gewässer zurück

Die USA und Venezuela haben nach Angaben des südamerikanischen Landes den Öltanker „Minerva“ in einer gemeinsamen Aktion in venezolanische Gewässer zurückgebracht. Dies teilten das Ölministerium Venezuelas und der staatliche Ölkonzern PDVSA in einer gemeinsamen Erklärung mit. 

Das Schiff war den Angaben zufolge ohne Genehmigung der venezolanischen Behörden ausgelaufen. Kurz zuvor hatten die USA in der Karibik nahe Trinidad den Tanker „Olina“ festgesetzt. Es war der fünfte derartige Einsatz in den vergangenen Wochen, mit dem Washington die Ölexporte Venezuelas kontrollieren will.
09.01.2026 – 23:43 Uhr Sarah Sendner

Trump will venezolanische Oppositionsführerin treffen

US-Präsident Donald Trump will in der kommenden Woche die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado treffen. Trump kündigte am Freitag in Washington an, das Treffen mit der Friedensnobelpreisträgerin werde am Dienstag oder Mittwoch stattfinden.

„Ich fühle mich geehrt, dass sie hierher kommt“, sagte Trump Reportern im Weißen Haus. Machado komme, um den USA ihre Grüße zu übermitteln. Anschließend beklagte Trump zum wiederholten Mal, dass ihm der Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr nicht verliehen worden sei.

09.01.2026 – 18:35 Uhr Alisa Swoboda

Diplomatie: USA entsenden Delegation nach Venezuela

Knapp eine Woche nach einer Operation des US-Militärs in Venezuela haben die Vereinigten Staaten eine Delegation nach Caracas entsandt. Am Freitag seien Diplomaten und Sicherheitspersonal der interimistischen diplomatischen Vertretung der USA für Venezuela in die Hauptstadt des südamerikanischen Landes gereist, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums der Deutschen Presse-Agentur mit. Ziel sei eine „erste Bewertung für eine möglicherweise schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs“ gewesen, hieß es zur Begründung.

Die venezolanische Regierung unter Führung von Delcy Rodríguez teilte mit, sie habe beschlossen, einen Sondierungsprozess mit der Regierung der Vereinigten Staaten einzuleiten. Das Ziel sei die Wiedereröffnung diplomatischer Vertretungen in beiden Ländern.

Die USA hatten 2019 ihr Personal abgezogen und die Botschaft in Venezuela geschlossen, nachdem der autoritäre Staatschef Nicolás Maduro zuvor die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten abgebrochen hatte. Die USA hatten dessen Widersacher Juan Guaidó unterstützt. Die Wiederwahl Maduros 2018 war von vielen Ländern nicht anerkannt worden. 
HB
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt