15.01.2026 – 23:11 Uhr Miriam Braun








Mehrere in Venezuela inhaftierte US-Staatsbürger sind nach Angaben der Regierung von Präsident Donald Trump auf freien Fuß gesetzt worden. Die USA begrüßten die Freilassungen, teilte das Außenministerium in Washington am Dienstag mit. Es sprach von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung der Übergangsbehörden“ in Venezuela.
Anfang Januar hatten US-Spezialkräfte bei einem Einsatz in Caracas den bisherigen venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores festgesetzt und nach New York gebracht. Dort muss sich Maduro wegen Vorwürfen des Terrorismus und Drogenhandels vor Gericht verantworten.














Die USA könnten Finanzminister Scott Bessent zufolge in der kommenden Woche weitere Sanktionen gegen Venezuela aufheben, um Ölverkäufe zu erleichtern. Er werde sich zudem mit den Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank treffen, um deren erneutes Engagement in Venezuela zu besprechen, sagte Bessent der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Samstag veröffentlichten Interview vom Freitagabend. Fast fünf Milliarden Dollar an derzeit eingefrorenen Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF könnten für den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes eingesetzt werden. "Wir heben die Sanktionen für das Öl auf, das verkauft werden soll."



US-Präsident Donald Trump will in der kommenden Woche die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado treffen. Trump kündigte am Freitag in Washington an, das Treffen mit der Friedensnobelpreisträgerin werde am Dienstag oder Mittwoch stattfinden.
„Ich fühle mich geehrt, dass sie hierher kommt“, sagte Trump Reportern im Weißen Haus. Machado komme, um den USA ihre Grüße zu übermitteln. Anschließend beklagte Trump zum wiederholten Mal, dass ihm der Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr nicht verliehen worden sei.
