Fall Sympatex: Beratungshaus One Square Advisors „entsetzt“ über Verhaftung
Düsseldorf. Nach Berichten über die Verhaftung eines Managing Partners hat sich der Restrukturierungsberater One Square Advisors (OSA) mit einem Schreiben öffentlich erklärt: Man habe die Festnahme „mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen müssen“, teilte Wolf Waschkuhn, der Co-Chef des Beratungshauses, mit. Große Eile, über das brisante Thema zu informieren, hatte Waschkuhn offenbar nicht. Zu dem Zeitpunkt war die Festnahme schon mehr als eine Woche her.
Am vergangenen Donnerstag hatte zunächst das Handelsblatt darüber berichtet, auch andere Medien griffen den Fall auf. Hintergrund ist ein mutmaßlicher Millionenbetrug beim Textilhersteller Sympatex, in den der Managing Partner verwickelt sein soll. Er beriet Sympatex einst. Erst am Freitag meldete sich dann OSA-Chef Waschkuhn öffentlich zu Wort.
Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass Anleger im Zuge eines Schuldenschnitts bei Sympatex im Jahr 2017 über die finanzielle Situation des Unternehmens getäuscht wurden. Aber wer ist der Mann, der jetzt festgenommen wurde?