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Energie„Es geht ums nackte Überleben der energieintensiven Industrie“

Bei Deutschlands größtem Düngerproduzenten SKW Piesteritz kommen alle Probleme der energieintensiven Industrie zusammen. Der Geschäftsführer erhöht den Druck auf die nächste Bundesregierung.Klaus Stratmann 04.03.2025 - 10:18 Uhr Artikel anhören
Ammoniak-Produktion von SKW Piesteritz, Geschäftsführer Carsten Franzke: Wegen der hohen Energiekosten musste das Unternehmen eine von zwei Anlagen abstellen. Foto: KATRIN STREICHER/The New York Times/Redux/Redux/laif

Wittenberg. Manchmal hilft nur noch Optimismus. Am Montag, dem Tag nach der Bundestagswahl, äußert Carsten Franzke, Geschäftsführer des Düngemittelherstellers SKW Piesteritz, die Hoffnung, „dass die Politiker die Probleme erkannt haben und zeitnah angehen“. Die hohe Wahlbeteiligung sei „ein klares Signal an die Politik, sich der Sorgen und Nöte der Menschen anzunehmen“.

Sorgen und Nöte hat Franzke reichlich. Sein Unternehmen steht unter massivem Druck, weil die Energiekosten ausufern.

Energiewende

Energiepolitik vertreibt Industrieunternehmen aus Deutschland

Die Politik trägt einen großen Teil der Verantwortung dafür, kritisiert er: „Politische Fehlentscheidungen treffen uns ins Mark. Die Zusatzbelastungen, die die Bundespolitik uns aufgebürdet hat, summieren sich bei uns jährlich zu zweistelligen Millionenbeträgen“, sagt Franzke im Gespräch mit dem Handelsblatt.

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