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Ex-Trump-BeraterBannon hofft auf rechten Durchmarsch nach Bundestagswahl

Der ehemalige Stratege von US-Präsident Donald Trump und Verfechter der Ultrarechten bezeichnet die AfD als Verbündete in Deutschland. Es ist nicht seine erste Intervention in Europa. 20.02.2025 - 12:21 Uhr Artikel anhören
Steve Bannon gilt als entscheidender Faktor für Trumps ersten Wahlsieg. Foto: REUTERS

Rom. Der einstige Wahlkampfstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, erwartet durch die Bundestagswahl den Auftakt für einen rechten Durchmarsch in Europa. Mit der Wahl in Deutschland werde an diesem Sonntag eine „Kampagne zur Eroberung Europas“ beginnen, sagte Bannon der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“.

Mit Blick auf die AfD fügte der Vertreter der Ultarechten in den USA hinzu: „Dabei werden unsere Verbündeten einen klaren und bedeutenden Erfolg erzielen.“

In den Umfragen liegt die AfD aktuell bei etwa 20 Prozent. Aus dem Trump-Lager bekam sie in den vergangenen Wochen mehrfach Unterstützung. Alle anderen Bundestags-Parteien schließen eine Zusammenarbeit mit ihr nach der Wahl strikt aus.

Bannon lobt Giorgia Meloni

Bannon sagte weiter, die Europa-Kampagne werde sich „nicht auf den Kontinent im Allgemeinen konzentrieren, sondern auf einzelne Staaten, um sie einen nach dem anderen an den Urnen zu erobern. Die Auswirkungen werden dann die gesamte Richtung Europas verändern.“ Der rechte Publizist hatte schon früher versucht, mit einer in Brüssel basierten „Bewegung“ („The Movement“) populistischen und europaskeptischen Parteien zu helfen.

Ausdrücklich lobte Bannon Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die in Rom seit mehr als zwei Jahren eine Regierung aus drei rechten und konservativen Parteien führt. „Ich denke, dass sie, seit sie in der Regierung ist, unter dem Druck der Verantwortung steht, das Land zu führen. Aber ich glaube nicht, dass sich die Positionen, die uns vereint haben, geändert haben.“

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Der rechte Publizist gilt als entscheidender Faktor für Trumps ersten Wahlsieg 2016. Im Weißen Haus machte der Republikaner ihn zum Chefstrategen, wo Bannon aber nur wenige Monate blieb. Später führten Aussagen über Trumps Familie zu einem größeren Zerwürfnis. Abgesehen davon blieb Bannon dem später wiedergewählten US-Präsidenten aber treu.

dpa
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