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Europäische ZentralbankAnalysten zweifeln an aggressiven Zinssenkungen

Die Inflation stabil zu halten, werde schwieriger, sagt EZB-Chefin Christine Lagarde. Im Hinblick auf den Zinskurs bleibt sie vage. Andere Euro-Notenbanker positionieren sich klarer.Stefan Reccius, Leonidas Exuzidis 12.03.2025 - 13:14 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Christine Lagarde: Preisstabilität in der neuen Ära zu gewährleisten, „wird eine gewaltige Aufgabe sein“, sagte die EZB-Chefin Foto: Hannelore Foerster

Frankfurt. EZB-Präsidentin Christine Lagarde setzt vor dem Hintergrund zunehmender Differenzen unter den Euro-Notenbankern darauf, sich für die anstehenden Zinsentscheide alle Optionen offenzuhalten.

Wir sind mit einem außergewöhnlich hohen Grad an Unsicherheit konfrontiert“, sagte Lagarde bei einer Notenbankerkonferenz in Frankfurt. Für die EZB werde es in diesem Umfeld schwieriger, die Inflation stabil bei den angestrebten zwei Prozent zu halten.

Im Hinblick auf den Zinskurs blieb Lagarde bewusst vage. Andere prominente Notenbanker positionieren sich klarer, zumindest nehmen Analysten es so wahr. Zum jetzigen Zeitpunkt, fünf Wochen vor dem nächsten Zinsentscheid, ist völlig unklar, ob eine Mehrheit der Notenbanker für oder gegen eine weitere Zinssenkung ist.

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