Nikkei, Topix, CSI 300: Aktien asiatischer Autohersteller verlieren wegen US-Zöllen an Wert
Sydney, Tokio. In Asien haben die Börsen am Donnerstag nach der Bekanntgabe neuer Zölle auf Autoimporte durch US-Präsident Donald Trump Verluste verzeichnet. Die zusätzlichen Zölle verschärfen den globalen Handelskrieg, er könnte die Inflation anheizen und die Wirtschaft betroffener Länder schwächen.
In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,6 Prozent auf 37.799 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notierte 0,1 Prozent höher. Heftigere Reaktionen seien nur deshalb ausgeblieben, weil die Zollankündigung im Rahmen der Erwartungen gelegen habe, sagte Hiroyuki Ueno, Chefstratege bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management.
Die Aktien japanischer Autohersteller sackten stärker ab. Die Kurse von Toyota, Honda und Nissan verloren zeitweise um drei Prozent an Wert, der des südkoreanischen Herstellers Hyundai Motor sank kurzzeitig um mehr als vier Prozent. Die kleinen japanischen Hersteller Mazda und Subaru rutschten um bis zu sechs Prozent ab. Lediglich der Kleinwagenhersteller Suzuki war wenig betroffen, sein Aktienkurs verringerte sich nur um ein Prozent. Denn Suzukis größter Markt ist Indien, nicht die USA.