Wohnimmobilien: Baugeldvermittler und Makler sind positiv gestimmt
München. „Immobilieninteressierte sind schmerzresistenter geworden. Sie kaufen auch bei höheren Zinsen und gehen mehr Kompromisse ein.“ So beschreibt Dennis Bettenbrock, Spezialist für Baufinanzierung beim Finanzdienstleister Dr. Klein in Düsseldorf, die aktuelle Lage am Immobilienmarkt. Dementsprechend zeigt der „Trendindikator Immobilienpreise“ des Baugeldvermittlers fürs erste Quartal dieses Jahres in nahezu allen großen Städten höhere Preise für Wohnungen und Ein- sowie Zweifamilienhäuser.
Lediglich in Berlin und München ging es leicht abwärts. In Dresden verteuerten sich Eigentumswohnungen dagegen um fast fünf Prozent im Vergleich zum Vorquartal, in der Region Düsseldorf um zwei Prozent.
Ähnlich bewertet der Baufinanzierungsvermittler Hüttig & Rompf den derzeitigen Markt. Das knappe Angebot treffe auf eine hohe Nachfrage, nicht zuletzt befeuert durch stetig steigende Mietpreise, schreibt das Unternehmen. Die Zahl der vermittelten Abschlüsse sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 30 Prozent gestiegen.
Mehr verkaufte Immobilien und höhere Preise
Lag bei Hüttig & Rompf der durchschnittliche Quadratmeterpreis für von Eigennutzern finanzierte Objekte 2024 noch durchschnittlich bei 3706 Euro, stieg er jetzt auf 3785 Euro. Eine ähnliche Entwicklung gab es bei Objekten für Kapitalanleger: Dort zog der Quadratmeterpreis auf durchschnittlich 3488 Euro an, im Jahresdurchschnitt 2024 waren es noch 3249 Euro.