Immobilien: Für diese Wohnobjekte vergeben Banken mehr Geld
München. Die Deutschen kaufen nach zwei Krisenjahren wieder deutlich mehr Wohnimmobilen. Dafür haben sie sich zwischen Januar und März bei Finanzinstituten insgesamt 24,4 Milliarden Euro geliehen – ein Plus von 31,9 Prozent im Jahresvergleich und 35,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal.
Das hat der Verband der Pfandbriefbanken (VDP) am Donnerstag anhand der Zahlen seiner angeschlossenen Institute errechnet. „Nach Phasen der Stabilisierung und Erholung im Jahr 2024 ist der Immobilienfinanzierungsmarkt zu Beginn des Jahres 2025 wieder spürbar angesprungen“, bekräftigt VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt.
Der Markt für Wohnimmobilien zeigt sich damit nach einem kräftigen Einbruch erholt. Zu Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hatte der Preisanstieg für Material und Löhne das Interesse am Haus- und Wohnungskauf deutlich sinken lassen. Zudem zogen zu dieser Zeit die Bauzinsen wegen der hohen Inflation an. Das ließ das Interesse an Immobilienfinanzierungen stark sinken. Im zweiten Quartal 2023 lagen die Ausleihungen für Wohnimmobilien lediglich bei 15,4 Milliarden Euro.