1. Startseite
  2. Meinung
  3. Kommentare
  4. Kommentar: Kurswechsel an der Nato-Ostflanke

KommentarKurswechsel an der Nato-Ostflanke

In Finnland warnt Kanzler Merz vor Russlands hybrider Kriegsführung und rüstet rhetorisch auf. Er muss aber aufpassen, dass die Ankündigungen nicht zu leeren Phrasen verkommen.Leila Al-Serori 27.05.2025 - 15:48 Uhr
Artikel anhören
Kanzler Merz (l.) mit Finnlands Ministerpräsident Orpo: Deutschland will die Unterstützung für die Ukraine noch einmal erhöhen. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz innerhalb einer Woche gleich zweimal an die Nato-Ostflanke reist, ist das vor allem eine Botschaft an einen Mann, der fast tausend Kilometer entfernt ist. An Russlands Präsident Wladimir Putin.

Bei seinem Besuch im finnischen Turku machte Merz am Dienstag noch einmal deutlich, welche Gefahr von Russland ausgeht. An der Ostsee sei diese besonders spürbar. Russland werden immer wieder Sabotageakte und hybride Kriegsführung vorgeworfen. „Wir sind bedroht“, stellte der Bundeskanzler gemeinsam mit dem finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo klar.

Das ist eine deutliche Botschaft an Putin: Deutschland macht Ernst mit seiner militärischen Aufrüstung. Und es will die Unterstützung für die Ukraine noch einmal erhöhen.

Dafür spricht auch die Ankündigung von Merz, dass gelieferte Waffen in die Ukraine keinerlei Reichweitenbeschränkungen mehr unterliegen sollen. Das heißt, die Ukraine dürfte im Grundsatz auch mit deutschen Waffen in russisches Gebiet vordringen, um sich zu verteidigen.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt