Märkte Asien: Anleger an asiatischen Börsen vor Nvidia-Zahlen vorsichtig
Tokio/Peking/Seoul. Die Anleger an den asiatischen Börsen sind am Mittwoch auf der Hut geblieben. Der ungewisse Ausgang der Verhandlungen im Handelsstreit mit den USA schürte die Unsicherheit an den Finanzmärkten, zudem warteten die Investoren auf Ergebnisse des KI-Vorreiters Nvidia an der Wall Street.
- In Tokio notierte der Nikkei-Index mit 37.743 Punkten 0,1 Prozent höher.
- Der breiter gefasste Topix trat auf der Stelle.
- In China notierte die Börse Shanghai kaum verändert.
- Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagnierte bei 3838 Punkten.
Anleger hielten angesichts der anhaltenden Spannungen zwischen China und den USA im Handelsstreit die Luft an. Nach der Anfang des Monats angekündigten vorübergehenden Lockerung der Zolldrohungen hängt der weitere Weg nun von den Verhandlungen der beiden Länder ab.
Es werde keine Rückkehr zur Handelspolitik in die Zeit vor US-Präsident Donald Trump geben, sagte Olivier Blanchard vom Peterson Institute for International Economics. Die Beschlussfassung über Freihandelsabkommen dauere in der Regel ein bis zwei Jahre, die Umsetzung drei Jahre, sagte er.
Die Aktien großer Elektro-Autohersteller bauten ihre Verluste aus, da der sich verschärfende Preiskampf in der chinesischen Automobilindustrie die Angst vor einer lang erwarteten Marktbereinigung auf dem größten Automarkt der Welt schürte.