Start-up: Mit KI-gestützten Gesundheits-Check-ups auf den deutschen Markt
München. „Immer mehr Menschen wollen Geld in ihre Gesundheit investieren.“ Sätze wie diese sind aktuell in der Digital-Health-Branche oft zu hören. Und Gründer wie Tim Seithe, von denen solche Sätze stammen, scheinen damit Erfolg zu haben. Sein Präventions-Start-up Aeon verkündete vergangene Woche, dass es 8,2 Millionen Euro von Investoren eingesammelt hat. Mit dem Geld bereitet Aeon unter anderem den Marktstart in Deutschland vor.
Die positive Einstellung der Schweizer zum Thema Prävention habe ihn motiviert, dort ein Unternehmen zu gründen. Seithe: „In der Schweiz haben die Menschen eine große Bereitschaft, Geld für Prävention auszugeben. Auch die Krankenversicherungen sind bei dem Thema weiter als in Deutschland.“
Gesundheits-Check mittels MRT, Bluttest und KI
Aeon bietet Gesundheits-Check-ups an und arbeitet dafür mit Radiologie-Praxen zusammen. Dafür wird Kundinnen und Kunden Blut abgenommen, und auch Ganzkörper-MRTs erhalten sie dort. Neben den Daten aus dem MRT werden bei Aeon auch sogenannte Biomarker – bestimmte Parameter biologischer Prozesse – und genetische Daten untersucht. Tim Seithe nennt das „multimodale Diagnostik“. So entstehe ein ziemlich genaues Bild des persönlichen Gesundheitszustands.