1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Märkte
  4. Marktberichte
  5. Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Angriffe auf Iran ziehen Wall Street ins Minus

Dow Jones, S&P 500, NasdaqAngriffe auf Iran ziehen Wall Street ins Minus

Die Eskalation im Nahen Osten lässt Energie- und Verteidigungsaktien steigen, auch Gold und Silber sind gefragt. US-Staatsanleihen überraschen derweil selbst Experten.Astrid Dörner 13.06.2025 - 22:46 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Straßenschild an der New Yorker Börse: Die US-Indizes geraten durch die Nahostkrise unter Druck. Foto: Reuters

New York. Die US-Finanzmärkte stellten sich am Freitag auf eine Eskalation im Nahen Osten ein. Der deutlich gestiegene Ölpreis, der in der Nacht zum Freitag um bis zu 14 Prozent nach oben ging, hat Konsequenzen für andere Asset-Klassen. Im Tagesverlauf gingen die anfänglichen Kursverluste zunächst etwas zurück. Nach Irans Gegenangriff auf Israel vergrößerten sich indes die Abverkäufe wieder.

  • Der amerikanische Leitindex Dow Jones verlor am Freitag 1,8 Prozent und schloss bei 42.198 Punkten.
  • Der breit gefasste S&P 500 gab 1,1 Prozent nach auf 5977 Punkte.
  • Der technologielastige Nasdaq ist 1,3 Prozent schwächer bei 19.405 Zählern.

„Leichte Angst kehrt an die Märkte zurück“, fasste Warren Pies, Mitgründer des Analysehauses 3Fourteen Research, den Handelstag im US-Börsensender CNBC zusammen. Der Volatilitätsindex Vix, der auch das Angstbarometer der Wall Street genannt wird, stieg am Freitag um 18 Prozent, nachdem er sich in den vergangenen Wochen zunächst deutlich entspannt hatte.

Die vorherrschende Meinung unter Investoren sei derzeit, dass die Eskalation zwischen Israel und Iran nur von kurzer Dauer sei, erklärte Krishna Guha, Politikexperte von der Investmentbank Evercore ISI. Sonst wären die Kursverluste größer ausgefallen. „Ob das gerechtfertigt ist oder nicht, muss sich zeigen.“

Der Ölpreis der Sorte WTI stieg am Freitag um neun Prozent auf 73,44 Dollar an. Für Mohamed El-Erian sind die Angriffe vom Freitag „ein Schock für die Weltwirtschaft – und das zu einem bereits sehr fragilen Zeitpunkt“, so der Kapitalmarktexperte, der unter anderem die Allianz berät. Dies würde das Wachstum der Weltwirtschaft weiter bremsen. Schließlich würden steigende Ölpreise auch die Inflation weiter anheizen.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt