Geldanlage: Wie sich Robo-Advisor im Renditevergleich schlagen
Frankfurt. Während die Notenbanken in den USA und Europa 2024 ihre Zinsen senkten, erlebten Aktienmärkte einen Boom. Der breit gefasste US-Index S&P 500 legte etwa um mehr als 20 Prozent zu, vor allem getrieben durch Technologiewerte. Der europäische Aktienmarkt stieg im einstelligen Prozentbereich.
Anbieter automatisierter Anlagestrategien, sogenannte Robo-Advisor, sind mit dem starken Börsenjahr sehr unterschiedlich umgegangen. 2024 klafften bei Anbietern auf dem deutschen Markt Renditeunterschiede von bis zu etwa 20 Prozent. Das zeigt eine jährliche Auswertung des Beraterhauses Fondsconsult, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.
Robo-Advisor bieten aufbauend auf Kundenwünsche individualisierte Portfolios. Sie investieren etwa in Aktien, Anleihen und Rohstoffe und passen die Anlagen regelmäßig an. Welche Strategien auf Dreijahressicht aufgegangen sind – und welche nicht.