Heizungstausch: Kostenvergleich bei Angeboten für Wärmepumpen oft unmöglich
Düsseldorf. Eigentümer lassen wieder mehr Wärmepumpen in ihre Häuser einbauen: Die Hersteller setzten im ersten Quartal 2025 etwa 62.000 Geräte ab – 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für 2025 rechnet der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) mit einem Absatzplus von 30 Prozent auf etwa 260.000 Geräte.
Es dürften deshalb viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer damit beschäftigt sein, Angebote für die Installation der Heizungen einzuholen und zu vergleichen. Doch welches ist das beste? Das ist für Laien oft schwer einzuschätzen, zeigt eine Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Die ist zwar nicht repräsentativ – Grundlage sind 160 Angebote für Luft-Wasser-Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser, die zwischen Oktober 2024 und Mai 2025 erstellt wurden. Doch die Analyse zeige, dass ein Vergleich für Laien fast unmöglich sei, heißt es. Immerhin enthalten nur 26 Prozent der Angebote alle aus Sicht der Verbraucherschützer wichtigen Punkte.
In den übrigen fehlen Leistungen oder werden als Alternativposten nicht mit in den Gesamtpreis einbezogen – oder als „bauseits“ deklariert. Bauseits bedeutet, dass sich Hausbesitzer selbst um deren Ausführung kümmern oder weitere Angebote dafür einholen müssen.