Heizung: Was Sie beim Aufstellen Ihrer Wärmepumpe beachten müssen
Berlin. In vielen Einfamilienhausgebieten gehört sie längst zum gewohnten Bild: die Wärmepumpe vor dem Haus oder im Garten. 1,7 Millionen Wärmepumpen sind hierzulande laut dem Heizungsverband BDH derzeit installiert, Tendenz steigend. Für das Jahr 2025 erwartet der Verband einen Absatz von 257.000 Stück.
Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, braucht einen geeigneten Platz für das Gerät. Die Suche danach ist nicht ganz einfach, denn es gilt Abstandsregeln, Witterungseinflüsse und Geräuschpegel zu beachten. Wir erklären, wie Immobilienbesitzer den idealen Standort für ihre Wärmepumpe finden und welche Alternativen es zu einer Installation im Garten gibt.
Rechtliche Vorgaben für die Installation von Wärmepumpen
Gesetze und Verordnungen bestimmen, wo eine Wärmepumpe überhaupt aufgestellt werden darf. Die Bauordnungen der Bundesländer legen Mindestabstände zum Nachbarn fest. Zudem müssen Eigentümer die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm beachten.
Sie soll Nachbarn vor einer unverhältnismäßigen Geräuschbelastung bewahren, etwa vom Ventilator oder Kompressor der Luftwärmepumpe. Die Verwaltungsvorschrift gibt Lärmpegel vor, die – abhängig von der Lage der Immobilie – nicht überschritten werden dürfen.