Inflation: Zölle schlagen noch wenig auf die US-Preise durch
New York, Düsseldorf. Der Preisdruck in den USA legt zu. Die Inflationsrate ist im Juni auf Jahressicht auf 2,7 Prozent gestiegen. Das geht aus Daten des US-Arbeitsministeriums vom heutigen Dienstag hervor. Die Rate blieb etwa im Rahmen der Erwartungen. Im Mai lag die Inflation noch bei 2,4 Prozent.
Die Kerninflation hat im Juni den Daten zufolge 2,9 Prozent betragen, nach 2,8 Prozent im Mai. Bei ihrer Berechnung werden die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel ausgeklammert. Sie gilt als verlässlicher Indikator für den zugrunde liegenden Inflationstrend.
Die Aktien- und Anleihemärkte reagierten leicht positiv, doch die Entwicklung macht eine baldige Zinssenkung der Fed damit unwahrscheinlich.