Immobilienfirmen: Nachhaltigkeit steigert den Erfolg von Proptechs
Düsseldorf. Mit der Digitalisierung der Immobilienbranche geht es nur schleppend voran. Das erschwert Proptechs den Markteintritt in die Branche, denn genau darauf basieren viele Produkte der Start-ups aus dem Bau- und Immobiliensektor. Ein anderer Aspekt ist allerdings ein Treiber ihres Erfolgs: Nachhaltigkeit.
Das zeigt die in dieser Woche veröffentlichte Studie „Proptech Germany 2025“ vom Innovationsnetzwerk Blackprint und dem Institut für Immobilienwirtschaft und -management der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Etablierte Immobilienunternehmen stünden unter dem Druck, ihre Nachhaltigkeit – vor allem bezogen auf Energieeffizienz und Klimaschutz – zu verbessern. Das wirke sich positiv auf den Proptech-Sektor aus, heißt es darin.
In Zahlen bedeutet das: 60 Prozent der 205 zwischen Februar und Mai für die Analyse befragten jungen Unternehmen gaben an, dass ihre Umsätze durch die verschärften Nachhaltigkeitsanforderungen an Bau- und Immobilienunternehmen gestiegen seien, bei einem Fünftel davon sogar stark. Bei der vorangegangenen Umfrage 2024 berichteten insgesamt 56 Prozent in diesem Zusammenhang von gestiegenen Umsätzen, 2023 waren es 59 Prozent. Das Fazit der Studienautoren: Nachhaltigkeit werde zum Erfolgsbooster.