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ImmobilienwirtschaftDiese Faktoren bremsen die Digitalisierung der Branche

Die Branche steckt in einem Dilemma: Sie müsste dringend digitaler werden, spart aber bei den Investitionen. Auch in anderen Bereichen stockt die Transformation.Katja Bühren 04.07.2025 - 06:06 Uhr Artikel anhören
Foto: Fotos: Getty Images; Montage: Handelsblatt

Düsseldorf. Weniger Investitionen, fehlende Kompetenzen, kaum Bereitschaft zur Veränderung: Die Immobilienbranche kommt beim Thema Digitalisierung kaum voran. Das zeigt eine Analyse des Beratungsunternehmens Drees & Sommer und des Instituts für Immobilienwirtschaft und -management der Technischen Hochschule (TH) Aschaffenburg. Grundlage ist eine Befragung von 120 Fach- und Führungskräften aus verschiedenen Segmenten, von der Projektentwicklung über das Facility- bis zum Asset-Management.

Damit bleibt die Immobilienbranche in einem bekannten Dilemma: „Der Veränderungsdruck ist hoch, doch die Bereitschaft zum Handeln bleibt vielerorts gering“, sagt Chris Richter, Leiter des Bereichs Strategy and Organisation bei Drees & Sommer.

Essenziell ist die Digitalisierung zum Beispiel für die effiziente Bewirtschaftung von Gebäuden: Vielfach liegen relevante Daten für das Energiemanagement aber gar nicht digital vor, heißt es in einem Bericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln zu Proptechs und Innovationen im Immobilienmarkt. Erforderlich sei hier eine Digitalisierungsoffensive, um die Bestände effizienter und auch nachhaltiger betreiben zu können.

Die scheint laut der Umfrage unter den Fach- und Führungskräften noch weit entfernt: Der digitale Reifegrad, den die Autoren anhand von 27 Kriterien in den drei Schlüsselfaktoren Strategie, Stand der digitalen Transformation und technische Digitalisierung ermitteln, hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Aktuell liegt er auf einer Skala von eins bis fünf bei 3,43, vor einem Jahr erreichte er 3,37.

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