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GeldanlageFünf Punkte machen Aktienrückkäufe auch für Anleger attraktiv

US-Unternehmen bevorzugen Aktienrückkäufe gegenüber Dividendenzahlungen. Diese Strategie steht in der Kritik, zahlt sich aber aus. Anleger können sie mit ETFs einfach umsetzen.Dirk Wohleb 04.11.2025 - 11:56 Uhr Artikel anhören
Wall Street: Aktienrückkäufe sind in den USA beliebt. Foto: Yuki Iwamura/AP/dpa

Köln. In Europa setzen Anleger häufig auf Dividendenaktien, also Aktien von Unternehmen, die einen großen Teil ihrer Gewinne an die Aktionäre ausschütten. In den USA sieht es anders aus: Laut dem Analysehaus Morningstar haben dort schon vor 20 Jahren Aktienrückkäufe Dividenden als Mittel zur Rückführung von Kapital an Aktionäre abgelöst.

Diese Entwicklung hat sich verschärft: Im vergangenen Jahr haben rund zwei Drittel der rund 1200 Unternehmen im „Morningstar US Market Index“ Aktien zurückgekauft, vor 20 Jahren waren es nur 22 Prozent. Dafür investierten die Unternehmen eine Billion Dollar – während sie 740 Milliarden Dollar an Dividenden ausschütteten.

Das mag aus europäischer Sicht überraschen, vor allem da Aktienrückkäufe hierzulande oft skeptisch gesehen werden. Ein Kritikpunkt ist beispielsweise, dass dieses Kapital besser in Forschung und Entwicklung und künftiges Wachstum investiert werden sollte. Dem stehen aber fünf Vorteile entgegen, die Anleger bedenken sollten.

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