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LynkuetEU lässt Bayer-Medikament gegen Wechseljahrsbeschwerden zu

Bayer kann sein Menopausen-Medikament Lynkuet nun auch in der EU verkaufen. Perspektivisch soll es zu einem Blockbuster werden. Bayer ist auf den Erfolg neuer Medikamente angewiesen. 19.11.2025 - 08:55 Uhr Artikel anhören
Werksgelände von Bayer in Leverkusen: Das Menopausen-Medikament ist bereits in mehreren Ländern zugelassen, nun auch in der EU. Foto: dpa

Frankfurt. Bayer hat in der EU die Zulassung für eine hormonfreie Therapie für Beschwerden in den Wechseljahren erhalten. Die EU-Kommission gab grünes Licht zum Einsatz des Medikaments Lynkuet bei moderaten bis schweren Hitzewallungen im Zusammenhang mit den Wechseljahren oder einer Brustkrebstherapie, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Erst vor kurzem war die Zulassung in den USA von der Arzneimittelbehörde FDA erteilt worden. Bayer traut dem Medikament Blockbuster-Potenzial zu, also jährliche Umsätze von mehr als einer Milliarde Euro.

Bei Lynkuet handelt es sich um eine nicht-hormonelle Therapie, die einmal täglich eingenommen wird. Der Wirkstoff beeinflusst das Zentrum für die Temperaturregulierung im Gehirn, das für die als Hitzewallungen bekannten Symptome verantwortlich ist. Diese gehören neben Schlafstörungen zu den häufigsten Beschwerden bei Frauen in den Wechseljahren. Hitzewallungen können zudem als Nebenwirkung einer endokrinen Therapie zur Behandlung von Brustkrebs auftreten, was häufig zum Abbruch der Behandlung führt.

„Mit der Zulassung dieser hormonfreien Therapie haben wir nun die erste zugelassene Behandlungsoption für diese Indikation“, sagte die leitende Prüfärztin einer der Zulassungsstudien, Fatima Cardoso.

Lynkuet ist neben den USA bereits in Australien, Kanada, Großbritannien sowie in der Schweiz zugelassen. Perspektivisch soll Lynkuet zu einem Blockbuster werden, also einem Medikament mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Allerdings dauert es oftmals einige Jahre, bis eine solche Größenordnung erreicht wird.

Bayer ist auf den Erfolg neuer Medikamente angewiesen, da wegen auslaufender Patente die Umsätze mit dem Milliarden-Medikament Xarelto zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln wegbrechen.

dpa-AFX, rtr
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