Kritik an Musk: Star-Investor Michael Burry wettet gegen Tesla
New York. US-Investor Michael Burry rechnet mit Tesla ab. Der US-Investor, der im Jahr 2008 die Immobilienkrise in den USA vorausgesagt hatte, hält die Papiere des Elektroautoherstellers für „lächerlich überbewertet“, berichtet das Magazin Fortune. Das Vergütungspaket für Unternehmenschef Elon Musk verwässere die Anteile zusätzlich.
In einem Beitrag auf seiner Substack-Seite rechnet Burry vor, dass die aktienbasierte Vergütung Tesla-Anteilseigner rechnerisch jedes Jahr rund 3,6 Prozent koste – und zwar unabhängig davon, ob der Konzern eigene Aktien zurückkauft, um diesen Effekt abzufedern. Musk hatte sich von Tesla ein Vergütungspaket zusichern lassen, das sich auf bis zu eine Billion Dollar summieren kann, wenn entsprechende Erfolgsziele erreicht werden.
Burry gilt grundsätzlich als skeptisch gegenüber hoch bewerteten Technologieaktien. Auch am Chipriesen Nvidia hatte er immer wieder Kritik geäußert und ebenfalls eine Short-Position gegen den Chipkonzern gehalten. Seine Investmentfirma Scion Asset Management hatte der Investor zuletzt geschlossen. Auf seiner Substack-Plattform „Cassandra Unchained“ treibt er nun die Debatte um Tesla voran.