Geldanlage: Wie Sie in der Mitte des Lebens Ihre Finanzen optimieren
München. In der Rushhour des Lebens zwischen 35 und 55 bleibt wenig Zeit, nach vorne zu schauen. Vor allem Geldfragen bleiben in diesen Jahren oft auf der Strecke, weiß Monika Müller aus zahlreichen Gesprächen mit ihren Klienten. Für viele sei das Thema Rente gedanklich noch zu weit weg, da falle es leicht, es immer wieder hintanzustellen, meint die Wiesbadener Psychologin und Finanzcoachin.
In den Gesprächen, die Müller führt, kommen aber auch für viele Menschen noch unangenehmere Themen auf den Tisch: „Die größten Sorgenfalten sehe ich, wenn es darum geht, mit den eigenen Eltern über das Erbe zu sprechen“, berichtet sie. Sie weiß aber auch: Je länger Fragen nach dem Erbe, der eigenen Vorsorge und viele andere Geldangelegenheiten nicht geklärt sind, desto belastender werden sie.
Stefanie Kühn ist zwar keine Psychologin, aber die Finanzplanerin wird auch immer wieder mit herausgeschobenen Entscheidungen und ungeklärten Fragen konfrontiert. Sie weiß: „Es ist unangenehm, sich mit dem Altwerden zu beschäftigen oder mit Fragen der richtigen Geldanlage oder der Frage: Eigentum oder Miete? Es ist aber wichtig, einen Anfang zu machen.“
Welche Themen in jedem Fall bedacht werden sollen und welche zweitrangig sind, haben Fachleute wie Stefanie Kühn hier zusammengestellt. Oft sind es einfache Maßnahmen, mit denen große Themen wie Rente, Eigenheim und Erbschaft greifbar werden und leichter anzugehen sind.