Erneuerbare Energien: Behörden genehmigen Nordsee-Windpark von Vattenfall
Düsseldorf. Nach der Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat der Energiekonzern Vattenfall endgültig grünes Licht für den Bau des riesigen Nordsee-Windparks Nordlicht gegeben. Mit der finalen Genehmigung für den zweiten Teil des Projekts, Nordlicht II, sei nun die vollständige Investitionsentscheidung für das gesamte Cluster gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Das aus zwei einzelnen Windparks bestehende Projekt soll mit einer Leistung von über 1,6 Gigawatt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten. Der Bau von Nordlicht I, Deutschlands größtem Offshore-Windprojekt, soll noch in diesem Jahr beginnen.
Der zweite Teil, Nordlicht II, folgt voraussichtlich ein Jahr später. Beide Windparks sollen 2028 vollständig in Betrieb gehen. „Bei diesem Projekt geht es um mehr als den Ausbau von Offshore-Windkapazitäten: Es stärkt die Wettbewerbsfähigkeit Europas und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen“, sagte Catrin Jung, Leiterin des Windgeschäfts bei Vattenfall.
Um den CO₂-Fußabdruck zu verringern, sollen die Türme der Windräder teilweise aus emissionsarmem Stahl gefertigt werden.