Krypto: DZ Bank entwickelt Stablecoin mit DekaBank in einem Konsortium
Frankfurt. Die DZ Bank hat sich einem Konsortium zur Entwicklung eines Euro-Stablecoins angeschlossen, an dem bereits auch die DekaBank beteiligt ist.
Das genossenschaftliche Spitzeninstitut wurde als elftes Mitglied in das Konsortium aufgenommen, wie es am Dienstag in einer Mitteilung hieß. Ziel sei die Einführung eines regulierten Euro-Stablecoins in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Der Beitritt der DZ Bank zum Konsortium sei ein weiterer Schritt „im europäischen Engagement für den Aufbau einer vertrauenswürdigen digitalen Finanzinfrastruktur“, hieß es in der Mitteilung. Diese basiere „auf institutioneller Glaubwürdigkeit und strenger regulatorischer Aufsicht“.
Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen stabilen Basiswert gekoppelt ist, unter anderem den US-amerikanischen Dollar oder den Euro.
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Früheren Angaben zufolge wollen die Banken mit dem Projekt eine europäische Alternative zu den bislang US-dominierten Stablecoin-Märkten schaffen. Das soll zur strategischen Autonomie Europas im Zahlungsverkehr beitragen.
Weitere Mitglieder des Konsortiums sind Banca Sella, BNP Paribas, CaixaBank, Danske Bank, ING, KBC, Raiffeisen Bank International, SEB und UniCredit.
Am Montag hatte die DZ Bank erklärt, dass sie von der Bankenaufsicht Bafin grünes Licht für ihr geplantes Krypto-Angebot für Privatkunden erhalten hat. Über die Plattform „meinKrypto“ können Kunden der bei der DZ Bank angeschlossenen Primärbanken künftig die Währungen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano handeln.