Nikkei: Trumps Grönland-Vorstoß schürt Handelsängste – Börsen in Asien unter Druck
Singapur. Die Drohung von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über Grönland notfalls mit neuen Zöllen zu erzwingen, hat am Dienstag die Furcht vor einem neuen Handelskrieg geschürt. An den asiatischen Börsen drückte dies auf die Stimmung. Anleger flüchteten in als sicher geltende Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold.
Zudem gewann der sogenannte „Sell America“-Handel an Fahrt, bei dem Investoren US-Aktien, den Dollar und US-Staatsanleihen verkaufen. „Auch wenn es zu einer Deeskalation kommt, wird diese Episode viele dazu veranlassen, an der Glaubwürdigkeit eines jeden Abkommens mit Trump zu zweifeln, so dass die Unsicherheit über die Zölle hoch bleiben wird“, sagte Henry Cook, Europa-Volkswirt bei MUFG.
- Der japanische Nikkei-Index gab 1,1 Prozent auf 52.992 Punkte nach. Hier belasteten zusätzlich Sorgen vor den Wahlen im kommenden Monat die Märkte. Die von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Aussicht gestellten Steuersenkungen und Mehrausgaben könnten die Staatsfinanzen weiter beeinträchtigen.
- Die Börse in Shanghai verlor 0,3 Prozent.