Automobilindustrie: „Etwas später als 2027“ – Mercedes will US-Produktion ausweiten
Mercedes-Werk in Tuscaloosa: Der Konzern will dort den GLC zusätzlich fertigen lassen. Foto: Mercedes-Benz AG
Las Vegas, Düsseldorf. Vor dem Hintergrund eines weiteren Zollstreits zwischen den USA und Europa kündigt der Autobauer Mercedes-Benz an, seine Produktion in den USA deutlich auszuweiten – allerdings später als bislang geplant. Das SUV-Modell GLC solle nun „etwas später als 2027“ im US-Werk Tuscaloosa vom Band rollen, sagte Konzernchef Ola Källenius dem Handelsblatt im Umfeld der Technologiemesse CES Anfang Januar. Ursprünglich wollte der Dax-Konzern das Fahrzeug bereits kommendes Jahr in dem Werk im US-Bundesstaat Alabama fertigen.