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Liveticker zu den Ereignissen in ParisAngreifer haben sich in die Luft gesprengt

Bei der Terrorserie in Paris sind mindestens 120 Menschen getötet worden. Mehr als 200 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Darunter sollen etwa 80 Schwerverletzte sein. Die wichtigsten Ereignisse im Liveticker.Reuters , dpa , ap und Noah Gottschalk, Thomas Hanke 14.11.2015 - 05:29 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Gewaltwelle in Paris: In mindestens zwei Restaurants gab es in der Nacht Schießereien. Nach Polizeiangaben starben mindestens 40 Menschen. In einem Konzertsaal wurden Geiseln genommen.

Foto: ap

Paris. Bei mindestens sieben Angriffen in Paris sind Polizeikreisen zufolge Dutzende Menschen ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. Zudem gab es zwei Explosionen in der Nähe des Stadions, wo die Fußball-Nationalmannschaften von Frankreich und Deutschland gegeneinander spielten. In einer Konzerthalle wurden mehr als 100 Menschen gefangen gehalten. Ein Ticker mit den wichtigsten Entwicklungen:

05.07 Uhr - Die chinesische Regierung bekundet ihre Solidarität mit Frankreich. China sei bereit, Frankreich im Kampf gegen den Terrorismus zur Seite zu stehen und die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen zu verstärken, sagt Präsident Xi Jinping.

04:26 Uhr - Die Rockband U2 hat sich entsetzt über die Anschläge in Paris gezeigt und ein für Samstag geplantes Konzert in der französischen Hauptstadt abgesagt. Geschockt und fassungslos hätten sie die Ereignisse vom Freitagabend verfolgt, teilten die Mitglieder der Gruppe mit. Sie seien erschüttert über die Tötungen beim Auftritt der Eagles of Death Metal im Konzerthaus Bataclan.

03:56 Uhr - Die Angreifer in der Konzerthalle Bataclan haben sich mit Sprengstoffgürteln selbst in die Luft gesprengt, als die Polizei einrückte, wie Polizeipräfekt Michel Cadot am Samstagmorgen mitteilte.

03:31 Uhr - Nach den Terrorattacken von Paris sind in der Nacht zum Sonntag Dutzende Berliner vor der französischen Botschaft zusammengekommen, um ihre Trauer und Anteilnahme auszudrücken. „Eine deutsch-französische Familie legte vor dem Gebäude am Pariser Platz Blumen nieder und zündete eine Kerze an“, berichtete ein dpa-Reporter. Polizisten sprachen die Familie an und baten die Trauernden, den Umkreis der Botschaft zu verlassen. Dann hätten die Polizisten Zäune aufgebaut. Die Menschen gingen mit ihren Blumen auf den Pariser Platz.

03.11 Uhr - Die USA haben dem Heimatschutzministerium zufolge keine Hinweise auf Pläne für ähnliche Anschläge in den Vereinigten Staaten. Die US-Sicherheitsbehörden beobachteten die Situation aber genau, sagt Minister Jeh Johnson. Zudem stehe man in Kontakt mit den Partnern in Europa.

03:05 Uhr - Aus Solidarität mit Paris leuchtet New York blau-weiß-rot. Mehrere Gebäude änderten am späten Freitagabend (Ortszeit) spontan ihre Beleuchtung und strahlten in den Farben der französischen Nationalflagge. Darunter war auch das One World Trade Center. Der auch Freedom Tower genannte Turm steht an der Stelle der am 11. September 2001 bei einem islamistischen Anschlag zerstörten Türme des World Trade Centers.

02:54 Uhr - Auch die Berliner Polizei hat ihre Sicherheitsvorkehrungen vor der französischen Botschaft verschärft. „Die Beamten sind nicht nur am Pariser Platz, sie sind auch an anderen relevanten Einrichtungen“, sagte ein Sprecher der Polizei am frühen Samstagmorgen. Zudem seien mehr Streifenpolizisten auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs.

02.28 Uhr - Katar verurteilt die Anschläge von Paris scharf. Sie verstießen gegen alle menschlichen und moralischen Werte, erklärt Außenminister Chaled al-Attijah.

02.25 Uhr - Die Zahl der in Paris getöteten Menschen könnte 120 übersteigen, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Fünf mutmaßliche Attentäter seien getötet worden.

02:11 Uhr - Nach den Terrorangriffen von Paris hat die New Yorker Polizei ihre Präsenz verstärkt. Es gebe keine akute Bedrohung, bis auf weiteres würden aber belebte Punkte schärfer bewacht, hieß es am späten Freitagabend (Ortszeit) von der Polizei. Bereits unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Anschläge seien französische Einrichtungen stärker bewacht worden. New York war in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach Ziel von terroristischen Angriffe militanter Muslime. In der Stadt leben auch mehrere Zehntausend Franzosen.

02.03 Uhr - Die Geiselnehmer im Konzertsaal Bataclan seien getötet worden, teilt Frankreichs Präsident Francois Hollande mit.

02:01 Uhr - Bei der Attentatsserie in Paris sind mindestens vier Terroristen getötet worden. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler.

01.48 Uhr - Belgien kontrolliert nach der Anschlagsserie in Frankreich an der Grenze zu Frankreich den Straßen-, Bahn- und Flugverkehr. Ministerpräsident Charles Michel berufe für Samstagmorgen zudem eine Sondersitzung des Kabinetts ein, teilt sein Sprecher mit.

01:40 Uhr - Frankreichs Präsident François Hollande und Regierungschef Manuel Valls sind zu dem am Freitag von Terroristen überfallenen Club „Bataclan“ gefahren. Das teilte der Élyséepalast in Paris mit.

Islamistischer Terror in Europa
Seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 gab es auch in Europa eine Reihe islamistischer Attentate. Manche Pläne konnten gerade noch vereitelt werden. Beispiele:
Bei Sprengstoffanschlägen auf Pendlerzüge in Madrid sterben 191 Menschen, etwa 1500 werden verletzt.
Der Filmregisseur, Publizist und Satiriker Theo van Gogh wird in Amsterdam auf offener Straße ermordet.
Vier Muslime mit britischem Pass zünden in der Londoner U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. 56 Menschen sterben, etwa 700 werden verletzt.
Im Kölner Hauptbahnhof werden in zwei Zügen Bomben gefunden, die wegen eines technischen Fehlers nicht explodierten. Der „Kofferbomber von Köln“ wird zu lebenslanger Haft erurteilt.
Gut vier Jahre nach der Veröffentlichung seiner Mohammed-Karikaturen in der Zeitung „Jyllands-Posten“ entkommt der dänische Zeichner Kurt Westergaard nur knapp einem Attentat.
Selbstmordanschläge auf die Moskauer Metro mit 40 Toten und 84 Verletzten. Der tschetschenische Terrorist Doku Umarow bekennt sich.
Bei einem Sprengstoffanschlag in der Stockholmer Fußgängerzone stirbt der Attentäter. Hintergrund war vermutlich der Einsatz schwedischer Soldaten in Afghanistan.
Ein Kosovo-Albaner erschießt am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten und verletzt zwei weitere schwer.
Bei einem Selbstmordanschlag auf dem internationalen Moskauer Flughafen Domodedowo sterben mindestens 37 Menschen. Die Ermittler machen Islamisten aus dem Nordkaukasus verantwortlich.
Bei Selbstmordanschlägen in der russischen Stadt Wolgograd sterben 34 Menschen im Bahnhof und in einem Bus. Islamisten aus dem Nordkaukasus bekennen sich zu den Attentaten.
Im Jüdischen Museum in Brüssel erschießt ein französischer Islamist vier Menschen. Kurz darauf wird der Mann festgenommen.
Mordanschlag auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo in Paris. Zwölf Menschen fallen dem Anschlag zum Opfer.
Bei mehreren Sprengstoffexplosionen im Pariser Stadtgebiet sterben 130 Menschen. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat bekennt sich zu dem Anschlag.

01:35 Uhr - Die Angreifer im Pariser Konzertsaal „Bataclan“ haben nach Angaben eines Augenzeugen im französischen Radio auf Arabisch „Allah ist groß“ gerufen. „Mitten im Konzert sind Männer reingekommen, sie haben im Bereich des Eingangs zu schießen begonnen“, sagte der Konzertbesucher Louis dem Sender France Info. „Sie haben voll in die Menge geschossen, ich glaube mit Pumpguns und dabei „Allahu akbar“ gerufen.“ Der Mann berichtete, als er mit seiner Mutter den Saal verlassen habe, habe er über Leichen klettern müssen. Eine offizielle Bestätigung für diese Darstellung oder für das Motiv der Angriffe gab es zunächst nicht.

01.31 Uhr - Die Behörden gehen von rund 140 Todesopfern aus. Etwa 100 Menschen seien bei der Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan getötet worden, sagt ein Sprecher der Stadtverwaltung. Etwa 40 weitere Tote habe es bei den anderen Attentatsorten in der französischen Hauptstadt gegeben.

01.24 Uhr - Bundespräsident Joachim Gauck hat sich bestürzt und betroffen über die Anschläge von Paris geäußert. "Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen", erklärt Gauck in einer ersten Stellungnahme.

Ein Hinweisschild in Paris weist die Bürger an, zu Hause zu bleiben und auf Informationen der Behörden zu warten.

Foto: AFP

01:17 Uhr - Bei dem Terrorangriff auf die Konzerthalle „Bataclan“ in Paris hat es nach neuen Angaben etwa hundert Tote gegeben. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf die Polizei. Beim Versuch der Polizei, die Geiselnahme zu beenden, seien drei der Angreifer getötet worden. Nach Informationen des Radiosender France-Info sind weitere Terroristen noch auf der Flucht.

01.15 Uhr - Das französische Außenministerium teilt mit, dass die Flughäfen offen bleiben und Flüge und Züge weiter verkehren.

01.09 Uhr - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (Uno) verurteilt in einer Erklärung die Anschläge in Paris als "barbarische und feige terrorisische Angriffe".

01.03 Uhr - Präsident Francois Holland sagt seine Teilnahme am G20-Gipfel in der Türkei ab. Das verlautet aus dem Präsidialamt.

1:03 Uhr - Die französische Polizei hat kurz nach Mitternacht in Paris die Geiselnahme im Konzertsaal Bataclan beendet, wie ein Reuters-Reporter berichtet. Zwei Geiselnehmer wurden nach einem Bericht des TV-Senders BFM getötet.

00.50 Uhr - Mittlerweile organisiert sich im Internet Hilfe für auswärtige Gäste. Unter dem Twitter-Hashtag „porteouverte“ (offene Tür) boten Pariser in der Nacht zum Samstag unter anderem Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Unterschlupf in ihren Wohnungen an. Die Zeitung „Le Figaro“ und zahlreiche weitere Nutzer wiesen auf das Schlagwort hin. Einige Nutzer warnten allerdings, konkrete Adressen könnten Angreifern ein Ziel bieten.

00.49 Uhr - Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sicherte Frankreich die Unterstützung des Militärbündnisses zu. Die Nato stehe im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs, sagte Stoltenberg. "Terrorismus wird nie die Demokratie besiegen", fügte er hinzu.

00.45 Uhr - Der Sicherheitsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Hendrik Große-Lefert, bestätigt in Paris im ARD-Fernsehen, dass sich die deutsche Fußball-National-Elf nach dem Testspiel gegen Frankreich in Paris noch in den Kabinen der Stadions aufhält. "Alle sind angespannt", sagt er.

00.45 Uhr - In dem von einer Geiselnahme betroffenen Pariser Club Bataclan hat die Polizei einen Zugriff begonnen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler. Dort sollen Terroristen geschossen und „Allah ist groß“ gerufen haben, so die Agentur.

00.37 Uhr - Aus Sorge vor weiteren Anschlägen in Paris werden fünf Linien der Untergrundbahn geschlossen. Dies teilte die Polizei in der Nacht zum Samstag mit. Betroffen sind die Metro-Linien 3, 5, 8, 9 und 11, die durch die Stadtviertel führen, in denen sich Tatorte befinden. Ebenso wurde der Busverkehr unterbrochen. Alle Schulen und Universitäten im Großraum Paris bleiben am Samstag geschlossen, ordnen die Behörden an.

Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf Ermittler über Angriffe an mindestens sieben Orten.

00.34 Uhr - Am Fußballstadion Stade de France geht mindestens eine Explosion vom Freitagabend auf einen Selbstmordanschlag zurück. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Polizei. Aus der Konzerthalle Bataclan sind Explosionen zu hören, dort werden aktuell mehr als 100 Geiseln gefangen gehalten.

00.31 Uhr - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach den Anschlägen in Paris auch nach eineinhalb Stunden noch nicht das Stadion verlassen. Bundestrainer Joachim Löw, die Spieler, Betreuer und Journalisten saßen nach Mitternacht noch in der Kabine und den Katakomben im Stade de France. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wollte die deutsche Delegation auf keinen Fall wie geplant bis Sonntag in der französischen Hauptstadt bleiben, sondern so schnell wie möglich das Land verlassen. „Wir werden uns jetzt beraten, was wir tun“, hatte Löw unmittelbar nach der 0:2-Niederlage gegen die Franzosen gesagt.

00.25 Uhr - Bei der Terrorwelle in Paris am Freitag haben sich mindestens zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Das sagten Polizeibeamte der Nachrichtenagentur AP.

00.23 Uhr - Kanzleramtschef Peter Altmaier auf Twitter zur Frage der Grenzschließungen in Deutschland: "Wir sind in Kontakt mit Frankreich und wir tun was wir tun müssen, sobald es auch nur das geringste Anzeichen gibt."

Frankreichs Politik sucht Wege nach dem Terror
Präsident François Hollande setzt auf die Karte nationale Einheit. Schon kurz nach dem blutigen Attentat rief er die Franzosen auf, in dieser Zeit zusammenzustehen. Unterstützung hat der 60-Jährige bitter nötig. Hollande ist bei den Franzosen unbeliebt wie kein Staatschef vor ihm in der Nachkriegszeit. Im lange verkrusteten Frankreich sind seine Reformen umstritten, vielen gehen sie auch nicht weit genug. Nach dem Mordanschlag setzt Hollande auf parteiübergreifende Absprachen. Am Mordtag empfing er die Spitzen der in Frankreich relevanten Religionen, zudem lud er seine politischen Gegner zu Gesprächen in den Élyséepalast ein. Unklar bleibt, ob sein Ziel verfängt.
Nicolas Sarkozy, Vorgänger auf dem Präsidentenposten, ist in seiner Reinkarnation als Chef der konservativen UMP wichtigster Widersacher Hollandes. Der 59-Jährige, dessen Streben nach einem Wiedereinzug in den Präsidentenpalast in Frankreich als ausgemachte Sache gilt, präsentierte sich staatstragend. Es sei seine Pflicht gewesen, auf die Einladung in den Élysée zu reagieren. Er habe damit ein Klima der nationalen Einheit bezeugen wollen, sagte Sarkozy. Bei Forderungen nach verbessertem Terrorschutz setzt der UMP-Chef nach eigenen Worten nicht auf einen Gegensatz von Rechts oder Links. Er sieht einen besseren Schutz des Landes im Mittelpunkt.
Die Integration von Ausländern, das Nebeneinander der Ethnien ist ein heißes Eisen in Frankreich. Das Verhältnis zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen gilt als angespannt wie lange nicht. In Frankreich leben nach Schätzungen bis zu fünf Millionen Muslime, viele von ihnen in den vernachlässigten Vorstädten. Dort ist fast die Hälfte der Menschen arbeitslos. Der Frust lässt junge Muslime nach Alternativen suchen. Angeblich haben sich etwa 1000 junge Franzosen der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen.
Die Chefin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, kann nicht nur auf eine Reihe von Erfolgen zurückblicken. Bei der Europawahl war die eurokritische FN sogar stärkste Kraft in Frankreich noch vor Konservativen und Sozialisten. Dabei setzt sie auch auf islam- und ausländerfeindliche Argumente. Der Anschlag von Paris und die Angst vor Gewalt von Islamisten könnte den Rechtsextremen weiter Auftrieb geben. Le Pen betonte als eine der ersten, islamische Fundamentalisten hätten den Anschlag verübt. Für den Fall ihrer Wahl zur Staatspräsidentin 2017 schlägt sie bereits noch schärfere Töne an: Sie will eine Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe.

00.13 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass es sich den Schießereien in Paris mit Dutzenden Toten um Anschläge handelt. "Ich bin tief erschüttert von den Nachrichten und Bildern, die uns aus Paris erreichen", erklärte die Kanzlerin am späten Freitagabend in Berlin. Ihre Gedanken seien "bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris". Die Bundesregierung stehe in Kontakt mit der französischen Regierung und habe ihr die Anteilnahme und Solidarität der Menschen in Deutschland übermittelt.

00.04 Uhr - Frankreichs Präsident Francois Hollande hat nach den Angriffen in Paris den Ausnahmezustand verhängt. Zugleich kündigte er am Freitagabend die Schließung der Grenzen an.

23.57 Uhr - Hollande fordert die Franzosen zu Kaltblütigkeit auf und kündigt an, dass Teile von Paris und der Ile de France abgesperrt werden.

23.55 Uhr - Die Stadtverwaltung ruft die Pariser Bürger über Twitter auf, wegen der Anschläge zuhause zu bleiben.

23.52 Uhr - Die Geiselnehmer halten, Medienberichten zufolge, mehr als 100 Menschen gefangen und sollen damit drohen, "jede einzelne umzubringen".

23.51 Uhr - Obama spricht von einem "fürchterlichen terroristischen Angriff", die Situation scheine immer noch nicht unter Kontrolle zu sein, so der US-Präsident.

23.42 Uhr - Französische Medien berichten inzwischen von mindestens 60 Toten. Auch US-Präsident Barack Obama wird, Medienberichten zufolge, in Kürze vor die Presse treten und ein erstes Statement abgeben.

23.38 Uhr - Frankreichs Präsident Hollande ist wohl auf dem Weg in den Élysée-Palast, um 12 Uhr soll es einen Sonder-Ministerrat geben.

23.22 Uhr - Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP werden in einem Theater 100 Menschen als Geiseln gehalten.

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23.17 Uhr - Die Zahl der Toten steigt laut BFM TV auf 40.

23.08 Uhr - Der stellvertretende Bürgermeister von Paris bestätigt im Sender CNN die Zahl von 18 Toten. Demnach ereigneten sich die Taten an mindestens drei Orten in der Millionenmetropole.

23.05 Uhr - Die Zahl der Toten steigt Medienberichten zufolge auf mindestens 30. Das berichtet der Sender BFM TV unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP.

22.51 Uhr - Dem Fernsehsender BFM TV zufolge gibt es in der Pariser Konzerthalle Bataclan eine Geiselnahme.

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