Continental-Vorständin: Ariane Reinhart – Personalerin mit Vorliebe für PS
Reinharts Vertrag bei Continental läuft noch bi 2022.
Foto: Paula Markert für HandelsblattHannover. Bei Volkswagen fuhr Ariane Reinhart als Dienstwagen einen Golf R mit 300 PS, eine Rennmaschine. Als Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit bei Continental ist es ein Audi Q7. Das Auto ist zwar alles andere als verbrauchsarm, aber groß und praktisch: Es muss nämlich nicht nur den Borderterriern Ernie Erbse und Bini Bohne Platz bieten, sondern auch einen Anhänger mit ihrem Lusitaner-Hengst Filho ziehen.
Den Geländewagen fährt allerdings meistens ihr Mann. Sie selbst hat sich privat ein Beetle Cabriolet gekauft, mit dem sie durch Hannover fährt. Sie mag nach wie vor kleine und spritzige Autos. Die 48-Jährige studierte Jura in Hamburg und schrieb ihre Dissertation über den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
So kam sie nach Genf zur internationalen Arbeitsorganisation ILO, wo sie auch in Gremien der Menschenrechtskommission saß. Eine prägende Erfahrung. „Ob Folter oder fehlende Chancengerechtigkeit – wenn man sieht, was in der Welt passiert, lernt man, demütig zu sein.“ Ein Jahr später brachte sie ein Betriebsräteprojekt, mit dem sie bei der ILO in Berührung kam, zu Volkswagen nach Wolfsburg.