1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Anlagestrategie
  4. Trends
  5. Das sind die zehn erfolgreichsten deutschen Aktien

Deutsche Aktien 2019Das sind die zehn erfolgreichsten deutschen Aktien

Die mit Abstand besten deutschen Aktien 2019 stammen von kleineren Unternehmen aus den Nebenwerten. Ein Blick auf die zehn Firmen mit dem größten Kursplus. 20.12.2019 - 18:22 Uhr
Die zehn besten deutschen Titel haben im Jahr 2019 dreistellige oder hohe zweistellige Kursgewinne erzielt. Foto: Photographer's Choice/Getty Images

Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart . Dreihundertsiebzig Prozent Kursgewinn in diesem Jahr – da horchen Anleger auf. Schließlich gibt es auf dem Konto null Prozent Zinsen, wer Pech hat, zahlt sogar für sein Erspartes. Wer stattdessen auf den deutschen Leitindex Dax gesetzt hat, streicht 2019 einen Kursgewinn von mehr als 25 Prozent ein. Allerdings ist das eben kein Vergleich zu dem unglaublichen, dreistelligen Kurssprung des Batterieherstellers Varta.

Auch bei anderen ausgewählten Aktien war überraschend viel zu holen: Die zehn besten deutschen Titel haben dreistellige oder hohe zweistellige Kursgewinne erzielt – alle gehören zu den Nebenwerten. Dabei haben sich Indizes für die Aktien kleinerer und mittelgroßer Firmen in diesem Jahr gar nicht so viel besser entwickelt als der Dax. MDax und SDax verzeichnen seit Januar ein Plus von gut 30 Prozent.

Doch bei den Einzelwerten stechen eben die kleineren Unternehmen hervor. Die besten Dax-Titel MTU Aero Engines und Adidas haben seit Jahresanfang „nur“ rund 60 Prozent gewonnen. Dass die kleineren Werte so stark nach oben schießen und die Dax-Schwergewichte abhängen, hat vor allem einen Grund: Ihre Marktkapitalisierung ist vergleichsweise gering. Das macht sie anfälliger für Kursschwankungen – nach oben wie nach unten.

So liegen die Aktien von vier der zehn Top-Performer immer noch teils deutlich unter ihren Hochs aus dem vergangenen Jahr. Typisch für Nebenwerte ist zudem, dass die Unternehmen oft auf wenige Produkte fokussiert sind. Auch das macht sie weniger robust, kann aber umgekehrt auch für Kurssprünge sorgen.

In den Nebenwerteindizes befindet sich „ein bunter Mix aus Firmen aus verschiedensten Branchen“, analysiert Christian Kahler, Chef-Aktienstratege der DZ Bank. Im Dax trifft man dagegen die Platzhirsche der deutschen Industrie – Firmen, die in der Vergangenheit stark gewachsen sind. Dennoch sollten sich Anleger nicht darauf verlassen, dass kleinere Wert immer besser laufen als Schwergewichte.

Vor allem MDax-Titel hält Kahler derzeit für „reichlich überhitzt“. Das Börsenklima dürfte 2020 wieder rauer werden, die Kurse müssen nicht weiterklettern. Erst bei Kursrücksetzern lohnt es seiner Ansicht nach, Nebenwerte zu kaufen.

Lesen Sie auf den folgenden Seiten, wer im Jahr 2019 auf dem deutschen Aktienmarkt prozentual am stärksten zugelegt hat.
Andrea Cünnen und Anke Rezmer

Platz 10: Bechtle – Aufstieg mit System

Das IT-Systemhaus Bechtle verkauft Soft- und Hardware und bietet dazugehörige Services an – mit Erfolg. Den Gewinn hat der frühere Versender für EDV-Produkte seit 2009 vervierfacht. Die Aktie hat sich noch besser entwickelt: In zehn Jahren ging es um fast 1200 Prozent nach oben. Allein seit Jahresbeginn ist der Aktienkurs um rund 80 Prozent gestiegen.

Als Grund für den Geschäftserfolg gilt die hohe Investitionsbereitschaft der Kunden ungeachtet der schwächeren Konjunktur. Bechtle profitiert immer stärker auch davon, dass deutsche Unternehmen dazu tendieren, ihre IT und ihre sensiblen Daten einem heimischen Unternehmen anzuvertrauen, gerade wenn es um Lösungen in der Cloud geht. Bechtles Währung in der nervösen und mit eher anonymen Giganten gespickten IT-Welt ist großes Vertrauen.
Martin Buchenau

Platz 9: Zalando – Alles auf Wachstum

Wachsen, wachsen, wachsen! Das ist die Strategie des Zalando-Managements. An der Börse ging das Credo in diesem Jahr auf. Der Aktienkurs hat sich verdoppelt. Er liegt aber elf Prozent unter dem Allzeithoch vom Juli 2018.

Den Umsatz will der Online-Modehändler in den nächsten fünf Jahren von 6,6 auf 20 Milliarden Euro steigern. Dazu wird stärker auf Geschäft mit Partner-Firmen gesetzt, die Zalando als Verkaufsplattform nutzen. Gleichzeitig intensiviert Zalando das Geschäft mit bestehenden Kunden. Dafür sind die Berliner in den Markt für Beauty-Produkte eingestiegen, versuchen durch Datenanalyse Kunden individualisierte Angebote zu machen und bauen das Geschäft mit Premiummarken aus.

Denn trotz allen Wachstumsstrebens: Das Online-Modehaus muss dauerhaft profitabel bleiben.
Georg Weißhaupt

Platz 8: Cancom – Profitabler IT-Dienstleister

Kaum war der IT-Dienstleister Cancom im Herbst in den MDax aufgestiegen, gab Vorstandschef Thomas Volk in einem Handelsblatt-Interview das nächste Ziel aus: Entwickele man sich in den nächsten zehn Jahren weiter wie bislang, könne er sich eine Dax-Notierung vorstellen.

Das Selbstbewusstsein hat einen Grund: Die Aktie ist in diesem Jahr um rund 80 Prozent auf Rekordniveau gestiegen. Der zeitweise Einbruch 2018 ist vergessen. Fast alle Bankenanalysten raten zum Kauf. Das liegt vor allem an zwei Dingen: Cancom bewegt sich in einer Wachstumsbranche und ist außergewöhnlich profitabel. Die Umsatzrendite lag im dritten Quartal bei über neun Prozent.

Hier hilft das boomende Cloudgeschäft mit „Managed Services“. Cancom bietet Hard- und Software sowie die Dienstleistungen in der Cloud an.
Axel Höpner

Platz 7: SMA Solar Technology – Profiteur der Klimadebatte

Zeiten wie Fridays for Future, Klimawandeldiskussionen und Greta-Euphorie verschaffen Branchen wie der Solarindustrie weltweiten Zuspruch. Selbst die deutsche Solarbranche hat sich nach Jahren der Krise endlich erholt. Davon profitiert an der Börse besonders der letzte große Photovoltaik-Konzern hierzulande – der Wechselrichterhersteller SMA Solar. Seit Januar hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt.

Dieser Höhenflug darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Kasseler Weltkonzern eine unerwartete Förderkürzung des chinesischen Photovoltaik-Marktes ebenso zu schaffen macht wie der harte Preiskampf auf dem internationalen Solarmarkt. In den vergangenen zehn Jahren hat die Aktie unter dem Strich rund 60 Prozent verloren.

Auch operativ läuft es nicht rund. Immerhin: In diesem Jahr wollen die Hessen mit einem Gewinn von 20 Millionen bis 50 Millionen Euro wieder aus den roten Zahlen kommen. Ein harter Restrukturierungskurs ist geplant. Zudem will Firmenchef Jürgen Reinert das kaum ertragreiche Geschäft mit dem Verkauf von Wechselrichtern vermehrt durch Dienstleistungs- und Serviceangebote ersetzen.
Kathrin Witsch

Platz 6: RIB-Software – Bausoftware läuft gut

Um rund 75 Prozent ist der Aktienkurs von RIB Software in diesem Jahr gestiegen. Doch wer im März 2018 eingestiegen ist, hat einen Verlust von 40 Prozent im Depot. RIB Software entwickelt Programme, die den Bau von der Konstruktionszeichnung über einen virtuellen Projekt‧raum bis zur Instandhaltung erleichtern. Was Uber für den Transport ist und Amazon für den Handel, soll RIB Software fürs Bauwesen sein: eine zentrale digitale Plattform, die alle wichtigen Transaktionen abwickelt.

Das Geschäft läuft gut: In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz um 60 Prozent auf 152 Millionen Euro. Ein wachsender Anteil stammt aus Abo‧gebühren für die Cloud-Plattform – allerdings auch aufgrund von Zukäufen. Erst jüngst unterschrieb die Siemens-Sparte „Power and Gas“ einen Vertrag. Der Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (Ebitda) stieg um 15 Prozent auf 31 Millionen Euro. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 65 für das laufende Jahr zeigt, dass auch die Aktionäre weiter hohes Wachstum erwarten.

Die Berenberg Bank traut RIB zu, mit der Plattform international zu expandieren, etwa in die USA – der Markt ist gigantisch. Ferner sehen die Analysten RIB als mögliches Übernahmeziel.
Christof Kerkmann

Platz 5: Dialog Semiconductor – Kursanstieg fast mit Ansage

Mehr als verdoppelt hat sich im laufenden Jahr der seit Jahren extrem schwankende Kurs von Dialog Semiconductor. Der Höhenflug kommt nicht unerwartet: Lange zählte der IT-Wert zu den preiswertesten deutschen Aktien überhaupt. Anleger bezahlten den Titel 2018 nur mit einem einstelligen Kurs-Gewinn-Verhältnis. So günstig gibt es im Dax aktuell sonst nur die Autobauer und die Lufthansa.

Der Spezialist für Halbleiter und Signalschaltungen etwa für Smartphones erwirtschaftet einen Großteil seiner Umsätze mit dem iPhone-Riesen Apple. Solch ein „Klumpenrisiko“ bewerten Anleger oftmals mit einem Abschlag. Dabei überwiegt die Sorge, der Großkunde könne diese Teile eines Tages selbst herstellen. 2019 wechselte die Stimmung abrupt, denn Dialog Semiconductor verkaufte Teile seines Zuliefergeschäfts mit Stromsteuerungschips an Apple.

In gut zwei Jahren soll Apple noch für höchstens 40 Prozent des Konzernumsatzes stehen. Stattdessen will sich Dialog neben dem Geschäft rund um Mobilgeräte auf das der Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet konzentrieren. Im dritten Quartal profitierte der Halbleiterspezialist von steigender Nachfrage: Die Umsätze erhöhten sich um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Gewinn legte um mehr als 20 Prozent zu. Analysten raten meist zum Halten der Aktie, so auch die Deutsche Bank. Sie hob aber ihr Kursziel von 38 auf 44 Euro an, nachdem auch Dialog seine langfristigen Erwartungen hochgesetzt hatte.
Ulf Sommer

Platz 4: Hypoport – Digitalisierer der Kreditwelt

Mit fast 110 Prozent Kursgewinn haben Aktionäre von Hypoport in diesem Jahr einen überaus guten Schnitt gemacht. Dass das Unternehmen relativ unbekannt ist, könnte an seinem komplexen Geschäftsmodell liegen: Hypoport beschreibt sich als ein „Netzwerk von Technologieunternehmen für die Kredit-, Immobilien und Versicherungswirtschaft“. Im Kern verbirgt sich dahinter ein digitales Plattformgeschäft für Banken, Versicherungen und die Immobiliensparte.

40 Prozent des Umsatzes und den Großteil des Gewinns erwirtschaftet Hypoport mit Kreditplattformen. Das Herzstück heißt Europace und ist ein Marktplatz für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite. Auf der Plattform kann etwa eine Bank in Bremen ihre Produkte anbieten.

Makler, die ebenfalls an Europace angedockt sind, können diese dann deutschlandweit vertreiben. Hypoport verdient an jedem Abschluss mit einer Gebühr. Etwa jede fünfte Immobilienfinanzierung in Deutschland wird über die Plattform abgewickelt. Hypoport will das Versicherungsgeschäft aus- und ein Geschäft mit Firmenkrediten aufbauen.

Den Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sehen Analysten in diesem Jahr um 20 Prozent auf 27 Millionen Euro steigen. 2018 erhöhte Hypoport das Ebit um 26 Prozent. Für 2020 erwarten Analysten ein ähnliches Plus. Indes erscheint die Aktie trotz guter Aussichten mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 55 für 2020 bereits als ziemlich teuer.
Matthias Streit

Platz 3: Eckert & Ziegler – Weltmarktführer bei Isotopen

Gleich dreimal hatte der Medizintechniker Eckert & Ziegler im katastrophalen Börsenjahr 2018 seine Prognose angehoben. Damit hob sich der Sdax-Titel von der breiten Masse vieler Unternehmen ab, die angesichts der schlechteren Konjunktur ihre Erwartungen senken mussten. Die Auswirkungen sind bis heute spürbar, denn die Aktie steigt auf immer neue Rekordhöhen.

Das Berliner Unternehmen ist weltweit führend bei Isotopen-technischen Komponenten. Das sind radioaktive Stoffe, die in der Medizin eingesetzt werden, um Bilder aus dem Körperinneren zu gewinnen. Sie helfen dabei, Krebstumore frühzeitig zu erkennen. Die Geschäfte mit Isotopen entwickeln sich gut. Das Unternehmen um Firmenchef Andreas Eckert geht davon aus, dass weitere medizinische Anwendungen zugelassen werden.

Die Aktie ist recht teuer, nachdem sich der Kurs seit Januar verdreifacht hat. Neueinsteiger bezahlen das Unternehmen und heruntergerechnet jede Aktie mit dem 42-Fachen des für dieses Jahr erwarteten Jahresnettogewinn. Das scheint nur gerechtfertigt, solange die Gewinne weiter rasant steigen.

In diesem Jahr dürfte der Nettogewinn um fast 40 Prozent auf gut 22 Millionen Euro zulegen, 2020 erwarten Analysten einen weiteren Anstieg von 26 Prozent. Zieht der Kurs so schnell wie bisher an, würde sich die Bewertung weiter erhöhen. Damit steigt die Gefahr einer Korrektur oder gar eines Crashs, wenn die Gesamtbörse unter Druck gerät.
Ulf Sommer

Platz 2: Hellofresh – Rezept für den Erfolg

Hellofresh-Chef Dominik Richter hat seinen Investoren lange Geduld abverlangt. Seit der Gründung im November 2011, und auch seit dem Börsengang 2017 war immer sein Credo: Wir müssen nur stark genug wachsen, dann kommt der Profit irgendwann ganz von selbst. Und jetzt zeigt sich, dass er recht behalten könnte.

Das zweite Quartal 2019 hat der Kochboxenversender erstmals mit einem operativen Gewinn (Ebitda) abgeschlossen, was er im dritten Quartal wiederholen konnte. Er schafft es sogar, die Erwartungen der Analysten zu übertreffen – sowohl beim Umsatz als auch bei der prognostizierten Ebitda-Marge, die dieses Jahr nun in einem Korridor von 0,5 bis 1,75 Prozent liegen soll.

Dies honorierte die Börse in diesem Jahr mit einem Kursgewinn von fast 200 Prozent. Das Rezept für Erfolg in diesem Geschäft scheint zu sein lange genug durchzuhalten, bis alle anderen umfallen. Zahlreiche kleinere Anbieter haben schon aufgegeben. Auch der härteste Wettbewerber, Blue Apron aus den USA, zeigt Schwächezeichen. Zwar hat er im zweiten Quartal ebenfalls erstmals ein positives bereinigtes Ebitda vorgelegt.

Das aber hatte er durch Sparen beim Marketing erkauft. Deshalb brach der Umsatz um ein Drittel ein. Denn das größte Problem im Geschäft mit den Boxen, die das Selberkochen mit abgewogenen Zutaten und Rezept erleichtern sollen, bleibt bestehen: Viele Interessenten springen nach wenigen Bestellungen wieder ab und so müssen immer neue Kunden teuer gewonnen werden. Bei Hellofresh sind das pro Neukunde 70 bis 80 Euro.

Doch diese Belastung nimmt tendenziell ab, je weiterentwickelt ein Markt ist. Und so befindet sich Hellofresh offenbar „auf einem guten Weg zu einem tragfähigen Geschäftsmodell“, wie Marcus Diebel von JP Morgan jüngst attestierte.
Florian Kolf

Platz 1: Varta – Starthilfe für den Batteriehersteller

Um die erst seit gut zwei Jahren an der Börse notierte Aktie von Varta ist ein regelrechter Hype entbrannt. Um fast 370 Prozent ist sie seit Januar in die Höhe geschossen. Seit dem Börsengang summiert sich das Plus auf knapp 570 Prozent.

Ein Stakkato der Erfolgsmeldungen für den schwäbischen Batteriehersteller hat den Aktienkurs in den vergangenen Wochen weiter beflügelt: Fundamental gute Geschäfte mit Minibatterien, der Aufstieg in den Mdax, die Erlaubnis zum Rückkauf der Konsumentenbatterien durch die EU und vielleicht das Fantasieanregendste: Brüssel genehmigte Beihilfen für das europäische Projekt von Antriebsbatterien für E-Autos – mit von der Partie ist Varta. Über eine Milliarde Euro haben deutsche Unternehmen beantragt.

Auf Varta wird ein erklecklicher Teil entfallen, den das Unternehmen aber noch nicht nennen will. Hardliner der Autoindustrie hatten lange bezweifelt, dass die Fertigungstechnologie der Lithium-Ionen-Batterien auch auf Antriebsbatterien für Autos übertragbar ist.

Verwandte Themen
Varta
Hypoport
Dax
Cancom
Zalando
Bechtle

Varta ist Marktführer für kleinste und besonders leistungsfähige Akkus für Hörgeräte und jetzt auch für kabellose Kopfhörer. Die Geschäfte laufen gut. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird laut Vorstandschef Herbert Schein in diesem Jahr um 67 bis 75 Prozent auf 84 Millionen bis 88 Millionen Euro steigen. Die Produktion will Varta bis zum Jahr 2022 auf mehr als 150 Millionen Zellen jährlich deutlich ausbauen.

Fundamental spricht für die Aktie zudem, dass Varta sein Haushaltsbatterien-Geschäft vom US-Konkurrenten Energizer zurückkaufen kann. Die EU hat das Anfang Dezember genehmigt. Schein hofft auch hier mit seiner überlegenen Technologie punkten zu können. Die meisten Analysten glauben noch nicht, dass die Varta-Story schon vorbei ist. Mini Batterien für kabellose Kopfhörer boomen. Der Markt wächst laut Experten um 30 Prozent.

Ob die Varta-Story langfristig noch weitergeht, hängt davon ab, ob sich die Erfolge der robusten und leistungsfähigen Minibatterien auch auf die größeren Akkus übertragen lassen.
Martin Buchenau

Mehr: DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen hat zuletzt mit seinen Investments gut gelegen. Auf welche Branchen Kaldemorgen für das nächste Jahr setzt und wo er die größten Gefahren sieht.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt