Privatbank-Musterdepot: Freenet profitiert von Aktienrückkäufen
Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank
Durch den starken Euro – eigentlich eine US-Dollar-Schwäche – kann die exportlastige deutsche Börse diese guten Vorgaben aber nur begrenzt nutzen. Der deutsche Leitindex Dax bewegt sich aktuell seitwärts und pendelt um die Marke von 13.000 Punkten.
Die Aktien des Telekommunikationsanbieters Freenet aus unserem Privatbank-Depot steigen dagegen zwischenzeitlich um zwei Prozent auf 18,50 Euro. Das Unternehmen hat ein Aktienrückkaufprogramm für bis zu 100 Millionen Euro beschlossen, um die Gesamtkapitalrendite zu steigern. Positive Effekte auf den Aktienkurs ergeben sich durch die erwartet höhere Nachfrage nach der Aktie. Zudem gilt ein Aktienrückkauf als Alternative zu einer Dividendenerhöhung, da die Dividende sich bei gleicher Ausschüttungsquote auf weniger Aktien verteilt.
Die Regeln der Depots
Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.
Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.
Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.