Bessere Früherkennung: KI wird im Kampf gegen Brustkrebs immer wichtiger
Liegen genug Daten vor, kann Künstliche Intelligenz bei der Erkennung von Brustkrebs helfen.
Foto: Getty Images, Siemens AG, Viktoria1.0 [M]
Foto: HandelsblattBerlin. Mehr als ein Jahr ist vergangen, seitdem Viktoria Prantauer ihre Brustkrebsdiagnose erhalten hat. Es folgten Operation und Chemotherapie. Derzeit nimmt sie Hormone und erhält per Infusion Antikörper, die verhindern sollen, dass der Tumor zurückkehrt. Eine Frage habe sie in dieser Zeit sehr beschäftigt, wie sie sagt: Inwieweit hätte der Einsatz von Technologie ihre Therapie erleichtern können?
Dabei stieß sie auf die Hippo Foundation – eine Non-Profit-Organisation in Berlin mit dem Ziel, medizinische Künstliche Intelligenz (KI) der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Prantauer wurde schließlich ehrenamtliche Botschafterin für eine Kampagne der Hippo Foundation, die ihren Namen trägt: Viktoria One Zero.
„Es gibt in der Krebstherapie keine ausreichende Datenlage, mit der sich eine KI trainieren lässt. Das wollen wir mit Viktoria One Zero ändern“, sagt sie. Mit dem internationalen Brustkrebsmonat Oktober startete auch die Kampagne offiziell.
Mit ihrer persönlichen Geschichte will Prantauer auf das Thema aufmerksam machen und möglichst viele Menschen dazu bewegen, ihre Daten der Initiative zu spenden. Ziel ist es, dass Forscher oder Unternehmen mithilfe der Daten eine KI entwickeln, die Brustkrebs erkennt, bevor sich ein Tumor entwickelt.