Folgen des Abkommens: Erleichterungsrally nach dem Brexit-Deal: Diese Aktien könnten jetzt zu großen Gewinnern werden
Ein Brexit ohne Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien hätte nicht nur für viele britische Firmen das Aus bedeutet.
Foto: AFPFrankfurt. Es ist vollbracht: Knapp vor dem Ende der Frist am 31. Dezember haben sich die Europäische Union und Großbritannien nach monatelangem Ringen auf ein Abkommen bei den Gesprächen über einen gemeinsamen Handelspakt verständigt. Die schlimmsten Folgen der Scheidung sind mit dem Deal abgewendet.
Das britische Parlament soll am 30. Dezember über den Brexit-Handelspakt abstimmen. Der historische Kompromiss auf den letzten Metern ist grundsätzlich nicht nur eine gute Nachricht für viele Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Auch für viele Investoren, die in den vergangenen Jahren einen Bogen um die britische Insel gemacht haben, sortiert sich die Lage neu.
Denn ein Brexit ohne Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien hätte nicht nur für viele britische Firmen das Aus bedeutet. Deutsche Firmen wären ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Die EU hat bisher einen Importüberschuss von knapp 90 Milliarden Euro pro Jahr im Handel mit Großbritannien erzielt.
Mit Erleichterung reagieren Investoren deshalb auf den Brexit-Deal. Das vereinbarte Freihandelsabkommen werde beiden Seiten gerecht, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. „Entscheidend ist, dass das Abkommen Raum für zukünftige Regierungen lässt, das Handelsverhältnis zu intensivieren.“