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Social-Trading-MusterdepotKonjunkturabhängige Werte werden interessanter

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Alexander Kovalenko setzt auf Zykliker. 20.01.2021 - 18:53 Uhr Artikel anhören

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Foto: Handelsblatt

Am Mittwoch gehörten im europäischen Börsenhandel die zyklischen Titel zu den Tagesgewinnern. Unter anderem haben die Automobilwerte eine solide Tagesperformance erzielt.

Unser Engagement im europäischen Automobilsektor beinhaltet im Rahmen des Aktienkernportfolios drei Einzeltitel. Dazu gehören zwei Autobauer – Daimler und der französisch-italienische Stellantis-Konzern – sowie der Reifenhersteller Michelin.

Nach den herben Verlusten im ersten Quartal 2020 haben sich die Automobiltitel in den vergangenen Monaten merklich erholt. Alle drei genannten Aktien aus unserem Portfolio notieren nun über dem Vorjahresniveau.

Wenn in den kommenden Monaten eine Erholung der Konjunktur einsetzt, wird sich das attraktive Chance-Risiko-Profil zyklischer Branchen weiter verbessern. Dementsprechend finden sich in unserem Aktienkernportfolio neben den genannten Automobilwerten einige Zykliker, darunter ACS (Bau), OMV (Öl/Gas), Voestalpine (Stahl) oder BHP und Anglo American (Rohstoffe).

Alexander Kovalenko
Alexander Kovalenko arbeitet für die Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventueller und sogar eher wahrscheinlicher Korrekturen ein sehr attraktives Chance-Risiko-Profil.“
Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios mit der innovativen Anlageform des Social Tradings. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in Wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.
Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen – das Portfolio kann sich in der Zeit dennoch ändern.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

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Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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