Digitalwährung: Bitcoin unter Druck: Kryptowährung fällt erneut unter 30.000 Dollar
Das Rekordhoch datiert vom 8. Januar.
Foto: ReutersDie Marke von 30.000 Dollar wird von Experten immer wieder als psychologisch wichtig eingestuft. Nach der fulminanten Rally in den vergangenen Monaten war der Bitcoin-Kurs zuletzt mehrfach unter Druck geraten, ohne jedoch die erwähnte Marke nach unten nachhaltig zu passieren. Am Freitag vergangener Woche lag die Cyber-Devise bereits kurzzeitig darunter, ehe es im Anschluss wieder aufwärts ging.
„Von der jüngsten euphorischen Stimmung ist nicht mehr viel zu sehen“, sagt Analyst Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus. Am Montag hatte der Kurs wieder die Marke von 35.000 Dollar im Blick gehabt. Sein Allzeithoch hat der Bitcoin am 8. Januar bei knapp 42.000 Dollar markiert.
Von seinem Höchststand hatte sich der Bitcoin unter anderem aufgrund schärferer Regulierungsvorgaben entfernt. Diese haben sich in der Vergangenheit immer wieder als Auslöser für Kursrücksetzer erwiesen. Marktteilnehmer erwarten eine schärfere Kontrolle unter Janet Yellen, der neuen US-Finanzministerin unter Joe Biden. „Den Investoren leuchtet nun sukzessive ein, dass der regulatorische Gegenwind in diesem Jahr deutlich zunehmen könnte“, kommentierte Emden.