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PharmakonzernNovartis soll Coronavirus-Impfstoff von Curevac produzieren

Der Schweizer Pharmakonzern will in Österreich mit der Herstellung des Vakzins beginnen. Ab dem Sommer sollen erste Dosen ausgeliefert werden. 04.03.2021 - 16:08 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Der Schweizer Konzern unterstützt bereits Biontech und Pfizer bei der Impfstoff-Produktion.

Foto: Novartis

Zürich. Das Tübinger Biotechunternehmen Curevac bekommt bei der Produktion seines Covid-19-Impfstoffs Unterstützung vom Schweizer Pharmakonzern Novartis. Novartis werde ab dem zweiten Quartal in seinem österreichischen Werk Kundl mit der Herstellung des Vakzins beginnen, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit.

Erste Dosen sollen voraussichtlich ab dem Sommer ausgeliefert werden. Im laufenden Jahr sei die Produktion von bis zu 50 Millionen Dosen geplant, 2022 sollen es dann bis zu 200 Millionen sein.

Curevac hatte die entscheidende Studie für seinen Impfstoff mit mehr als 35.000 Teilnehmern im Dezember gestartet. Das Unternehmen geht nun davon aus, dass erste Ergebnisse aus der Studie Anfang des zweiten Quartals vorliegen. Denn bei den Infektionsfällen unter den Probanden müssten auch die neuen ansteckenderen Virus-Varianten berücksichtigt werden, sagte ein Sprecher. „Wir brauchen eine bestimmte Fallzahl von den einzelnen Virusvarianten, damit man statistisch relevante Ergebnisse sieht.“

Curevac rechnet damit, die Zulassung im zweiten Quartal beantragen zu können. Das Unternehmen will in diesem Jahr bis zu 300 Millionen Impfstoffdosen herstellen und 2022 bis zu eine Milliarde Dosen, wie der Sprecher bekräftigte.

Für die Produktion hat sich das Unternehmen schon andere Partner an Bord geholt, etwa den Bayer-Konzern, Glaxo-Smithkline, Wacker Chemie und den Pharma-Dienstleister Rentschler. Novartis soll für Curevac die Boten-RNA (mRNA), auf der der Impfstoff basiert, und den vorformulierten Wirkstoff herstellen.

Novartis unterstützt bereits Biontech und Pfizer bei der Impfstoff-Produktion. Das Corona-Vakzin der beiden Unternehmen soll im Novartis-Werk im schweizerischen Stein abgefüllt werden. Der Pharmariese aus Basel hatte sein Impfstoffgeschäft vor einigen Jahren an GlaxoSmithKline und CSL verkauft.

dpa
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