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ElektromobilitätFast die Hälfte aller Elektroautos ist in China unterwegs

Elektromobilität gewinnt an Schwung: Weltweit legte der Bestand an Stromern zuletzt um 38 Prozent zu. Doch in Deutschland dominieren weiter die Verbrenner.Thomas Mersch 16.03.2021 - 08:06 Uhr Artikel anhören

Nahezu die Hälfte aller Elektrofahrzeuge weltweit ist auf Chinas Straßen unterwegs.

Foto: Reuters

Köln. Die Autokäufer steuern um: Um 38 Prozent auf 10,9 Millionen legte der Bestand an Elektro-Fahrzeugen 2020 weltweit zu, vermeldete vergangene Woche das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW).

Nahezu die Hälfte davon ist auf Chinas Straßen unterwegs. Doch mit inzwischen 570.000 elektrisch angetriebenen Pkws schob sich Deutschland hinter den USA auf Rang drei vor. Während das Wachstum in China auf drei Prozent abflachte und sich in Amerika gar abschwächte, stellten die ZSW-Experten in Europa mit einem Plus von 134 Prozent auf 1,37 Millionen Fahrzeuge eine hohe Dynamik fest.

Doch die Verbrenner dominieren weiter. In Deutschland kamen Elektroautos auf 10,9 Prozent Anteil an den Neuzulassungen. Damit der von der Regierung angepeilte Bestand von sieben bis zehn Millionen erreicht werden könne, müssten jährlich etwa eine Million E-Autos zugelassen werden.

Weit unter dem Durchschnitt liegt Deutschland mit 18 Prozent. Hierzulande überzeugen zwar die geringeren Betriebskosten, geringere CO2-Emissionen und die staatliche Förderung - alles Argumente, die auch für Flottenmanager in Unternehmen zählen. Doch es gibt einige Hürden: So werden die begrenzte Reichweite und die zu geringe Zahl an Lademöglichkeiten moniert.

E-Mobilität werde für Unternehmensfuhrparks „in der Zukunft sicher eine bedeutende Rolle spielen“, teilte der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) jüngst mit. Allerdings sei eine komplette Umstellung in kurzer Zeit nicht möglich.

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Um Klimaziele einzuhalten, sei es deshalb nötig, „Verbesserungen durch alternative Kraftstoffe zu erreichen“: „Es ist bedauerlich, dass eine Technologieneutralität nicht gewahrt wird“, sagte BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer.

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